Monthly Archives: Januar 2025

Erfolgreicher Rückrundenstart für unsere Frauen 2

FSG Geislingen-Altenstadt 2 vs. SG Herbrechtingen-Bolheim 2 18:25

Nach einer längeren Winterpause von 2,5 Monaten war die Spannung groß, als unsere Frauen 2 am vergangenen Sonntag auf die FSG Geislingen-Altenstadt 2 traf. Mit einem 18:25-Auswärtserfolg konnte das Team einen guten Start in die Rückrunde feiern, auch wenn der Beginn des Spiels zunächst holprig verlief.

Von Anfang an war klar, dass man den Gegner nicht unterschätzen durfte. Die FSG präsentierte sich kämpferisch und nutzte die anfängliche Unsicherheit unserer Mannschaft geschickt aus.

Erst gegen Mitte der ersten Halbzeit griffen die taktischen Anpassungen des Trainerteams. Die Abwehr wurde kompakter, und im Angriff gelangen zunehmend strukturierte Abschlüsse. Beim Stand von 10:14 ging es in die Kabine.

Nach der Pause zeigte die Mannschaft dann ihr wahres Potenzial. Durch eine engagierte Abwehrarbeit, die immer wieder zu Ballgewinnen führte, und eine konsequente Chancenverwertung im Angriff baute das Team den Vorsprung nach und nach aus. Die Moral und der Kampfgeist waren deutlich spürbar, und die Mannschaft dominierte das Spiel zunehmend.

Jetzt heißt es, an diese Leistung anzuknüpfen und in den kommenden Spielen weiter Gas zu geben!


Es spielten:

Romina Häckler und Annika Thierer im Tor, Ines Weller (9), Nadja Barth (5), Verena Oberling (5), Annika Arndt (3), Ceyda Sahin (2), Nina Rau (1), Selina Frey Sander, Nathalie Gröner, Leonie Lutz, Linda Stürtz

Offizielle:

Nadine Epple, Silke Koruza-Tscherpel, Tugba Sahin

Enttäuschung und Frustration bei den Damen!

Frauen Verbandsliga

SHB – VFL Pfullingen 26:39

Die Chance für die Verbandsligahandballerinnen der SHB, sich als Tabellenführer etwas in der Tabelle abzusetzen, war groß. Nach der deutlichen 26:39-Niederlage beim Spitzenteam des VFL Pfullingen ist im SHB-Lager jedoch Ernüchterung eingekehrt, und sowohl die Mannschaft als auch Trainer Philipp Gyaja waren nach dem Spiel mehr als bedient.

Kurios, was in der Verbandsliga der Damen im Moment abläuft: Gleichauf marschieren fünf Mannschaften, darunter auch die SHB, vorneweg. Danach klafft in der Tabelle eine riesige Lücke. Noch kristallisiert sich kein Favorit auf die Meisterschaft heraus. Auch das Wochenende davor hatten die ambitionierten Teams aus Pfullingen und Bargau/Bettringen ihre Spiele verloren. Damit rutschte die spielfreie SHB vorübergehend auf den ersten Tabellenplatz, der eigentlich auch hätte verteidigt werden sollen.

Die Vorzeichen vor dem mit Spannung erwarteten Spitzenspiel waren jedoch nicht sonderlich gut. Schon im Hinspiel zu Hause hatte man mit 24:29 deutlich das Nachsehen, und dieses Mal musste Trainer Philipp Gyaja auch noch auf seine Spielmacherin Carmen Siller aus privaten Gründen verzichten. Zudem fielen auch Franziska Braun und Torhüterin Sophia Epple aus.

Die SHB-Damen fanden zu Beginn sehr gut ins Spiel und stellten beim 4:2 klar, dass sie die Tabellenführung unbedingt verteidigen wollten. Danach brachen die Blau/Weißen jedoch aus unerklärlichen Gründen komplett ein. Die Gastgeberinnen starteten einen fulminanten Lauf zum 12:6, und SHB-Coach Gyaja nahm sichtlich bedient die Auszeit nach knapp 16 Minuten. „Was wir teilweise gespielt haben, war eklatant schwach und nicht verbandsligatauglich”, sagte Gyaja nach dem Spiel. Tatsächlich wurde es nach der Auszeit auch nicht besser. Nach der wohl schwächsten Halbzeit unter Trainer Gyaja ging man mit einem 8:18-Rückstand bereits aussichtslos in die Pause.

Keine Verbesserung, kein Aufbäumen dann in der zweiten Halbzeit. Man spielte jetzt zwar besser mit, aber Pfullingen verwaltete das Spiel, und die Gäste konnten nicht mehr zwingend zulegen. Zu groß war der Rückstand gegen das wohl stärkste Team in der Liga. „Keine Spielerin hatte heute Normalform erreicht, und so gewinnst du natürlich hier auch nicht”, so Gyaja nach dem Spiel. Tatsächlich war das Spitzenspiel am Ende eine sehr einseitige Sache zugunsten des neuen Tabellenführers VFL Pfullingen.

Für Philipp Gyaja war die Niederlage eindeutig und schnell analysiert: „Für mich fällt das Fazit heute vernichtend aus. Alles, was wir uns im Training vorgenommen hatten, wurde nicht umgesetzt. Das war heute Standhandball, und deshalb haben wir auch in dieser Höhe verdient verloren”, sagte Gyaja kurz nach dem Spiel, sichtlich angefressen. „Der Frust sitzt heute sehr tief bei mir, weil wir das Spiel regelrecht hergeschenkt haben. Ich will es auch nicht darauf schieben, dass Carmen Siller heute gefehlt hat”, so Gyaja weiter, der abschließend mit erhobenem Finger ergänzte: „Wir müssen jetzt einen Weg für die nächsten Spiele finden, denn mit der heutigen Leistung wirst du ganz schnell vom oberen Drittel ins Niemandsland der Tabelle durchgereicht. Heute war es einfach schwach, enttäuschend und frustrierend”, so Gyaja schonungslos offen.


Es spielten:

Serwe-Hug und Thierer im Tor; Barth (2/1), Fleischer (3), Sahin (2), Schweda (4), Renner (1), Brachert (3), Krempien (3), Feth (4), Lindenmaier (4/1)

Zeitstrafen:

SHB: 2 (Schweda, Krempien)
VFL Pfullingen: 3

Strafwürfe:

SHB: 3 (2 verwandelt)
VFL Pfullingen: 5 (alle verwandelt)

Zuschauer:

100

Schiedsrichter:

Genth aus Gronau und Warstadt aus Murrhardt

Rabenschwarzer Sonntag für die SHB

Männer 1 Landesliga

SHB – TV Gerhausen 24:33

Es war nicht der erhoffte gute Start in das neue Jahr 2025 für die Landesligahandballer der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim. Nach einer äußerst enttäuschenden Leistung musste man dem Spitzenreiter aus Gerhausen beim 24:33 verdient die Punkte überlassen.

Die Euphorie und Zuversicht waren groß bei den Verantwortlichen der SHB, im Spitzenspiel gegen den TV Gerhausen etwas Zählbares mitzunehmen und den Hinspielerfolg zu bestätigen. Mit Luca Hauser, Dennis Weller, Paddy Jäger und Daniel Mezencev fielen zwar wichtige Stützen aus, aber mit Rückkehrer Martin Mäck hatte man wieder eine tolle Option für Angriff und Abwehr. Die Zuschauerkulisse in der Bibrishalle passte, und auch die Einstellung beim Warmmachen machte eigentlich Hoffnung, die Tabellenführung zurückzuholen.

Von Beginn an sahen die knapp 350 Zuschauer jedoch eine nervöse Heimannschaft. Gerhausen spielte geduldig und abgezockt, während die SHB-Akteure sich in Einzelaktionen mit technischen Fehlern und Fehlwürfen verzettelten. Beim 2:6 nach 10 Minuten legte SHB-Coach Sebastian Schmid die grüne Karte zur Auszeit. „Meine junge Mannschaft war Anfangs sehr nervös, und das spiegelte sich in den vielen Fehlern wider”, sagte Schmid nach dem Spiel. Tatsächlich spielten die Blau/Weißen ungewohnt fehlerbehaftet weiter. Beim 5:13 wurde der Rückstand bereits deutlich, und in der 21. Minute nahm Schmid erneut eine Auszeit. Dieses Mal wurde der SHB-Trainer etwas lauter und appellierte an die Stärken, die sein Team in den Anfangsminuten komplett vermissen ließ. Danach lief der Ball besser, und ein 4:0-Lauf brachte die Gastgeber beim 9:13 wieder zurück ins Spiel. Es sollte jedoch ein kurzes Strohfeuer bleiben, denn Gerhausen fing sich schnell wieder und spielte einfach cleverer und konsequenter die Angriffe zu Ende. Vor allem Gästetorhüter Maurice Graf hielt mit 18 Paraden überragend und ließ die SHB-Angreifer regelrecht verzweifeln. Beim 9:17-Halbzeitstand war bei der spielerischen Klasse des Gegners bereits eine Vorentscheidung gefallen.

SHB-Coach Schmid probierte viel im Spiel und wechselte munter durch, doch die Nervosität blieb bestehen. Gerhausen bestrafte jeden technischen Fehler mit Gegenstößen und setzte sich auf 11:25 nach 38 Minuten ab. Ein Debakel deutete sich für die ambitionierten Gastgeber an, doch man wollte sich nicht komplett abschlachten lassen. Der Rückstand wurde zwar etwas verringert, aber eine richtige Aufbruchstimmung war nicht zu vernehmen. „Wir hatten vielleicht zwei Phasen im Spiel mit jeweils fünf Minuten, wo wir spielen, wie wir wollten”, so Schmid nach dem Spiel. Gegen eine Spitzenmannschaft wie Gerhausen ist das jedoch zu wenig. Das Spiel plätscherte ohne weitere große Höhepunkte dahin, und nach 60 Minuten war die Ernüchterung bei Spielern und Zuschauern groß. Diese Leistung war desaströs und der SHB-Mannschaft nicht gerecht. Nach dieser Niederlage bleibt man zwar weiterhin oben in der Tabelle dabei, doch eine Leistungssteigerung im nächsten Spiel ist dringend notwendig. Ein Lichtblick war die Leistung von Youngster Philipp Lindenmaier, der mit zwei Treffern auf sich aufmerksam machte.

Auch SHB-Trainer Sebastian Schmid war nach dem Spiel natürlich bedient aber nicht allzu sehr enttäuscht. Zu groß war einfach die Dominanz des Gegners. „Wir waren von Beginn an nicht frei im Kopf. Wir wussten was kommt und haben konnten keine Vorteile daraus ziehen”, so ein enttäuschter Schmid kurz nach dem Spiel. Auf die Frage was schief lief meinte Schmid: „Wir bekommen so viele Überzahlsituationen und können nicht das Spiel an uns reißen”, sagte Schmid angesichts von 10 zu 1 Zeitstrafen zugunsten seiner Mannschaft. Abschließend meinte der SHB Trainer: „Die Niederlage ist jetzt aus meiner Sicht nicht so dramatisch und wird uns so hoffentlich auch so nicht mehr passieren, wenn wir eine andere Einstellung an den Tag legen”. Mit einer Leistung wie gegen Gerhausen hat man auch tatsächlich mit einem anvisierten Aufstieg sicherlich nichts am Hut. 

 
Es spielten: Gehringer und Kovalchuk im Tor;  Buntz, T.Kraft (4), Ruoff (4), Braun (6), Baur (1), R.Kraft, Mailänder (2), Mäck (4/4), Lindenmaier (2), Mannbeiß (1)Akermann, Schmid
Zeitstrafen: SHB: 1 (Mäck)  TV Gerhausen: 10 
Strafwürfe: SHB: 6 (4 verwandelt)  TV Gerhausen: 1 (verwandelt)
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Damm und Stadelmaier vom HT Staufen

Die SHB trauert!

Die Handballer der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim trauern um einen ganz besonderen Menschen.

Unser langjähriger Freund, Fan und Busfahrer bei den Auswärtsspielen Erich Krieg ist letzte Woche völlig unerwartet

vielzu früh gestorben. Wir haben Erich Krieg für seine offene und herzliche Art, sowie für seine Zuverlässigkeit unglaublich

geschätzt. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie in dieser schweren Zeit. Wir werden Erich Krieg ein ehrendes Andenken bewahren und

ihn nicht vergessen. Ruhe in Frieden!