Monthly Archives: Februar 2025

Starke Teamleistung: SHB Damen 2 feiern souveränen Heimsieg gegen Mögglingen

SG Herbrechtingen-Bolheim 2 – TV Mögglingen 23:17 (10:7)

Am Sonntag empfing die Damen 2 der SHB den TV Mögglingen zum Rückspiel in der heimischen Buchfeldhalle – und zeigte von Anfang an eine starke Leistung. Die Mannschaft fand gut ins Spiel, stand stabil in der Abwehr und ließ in der ersten Halbzeit nur sieben Gegentore zu. Mit einer konzentrierten Vorstellung ging es mit einer 10:7-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel legten die Damen 2 direkt nach und bauten den Vorsprung schnell auf acht Tore aus. Vor allem die starke Defensive und ein kontrollierter Angriff sorgten dafür, dass der Gegner nicht mehr herankam. Auch wenn sich im weiteren Verlauf kleine Fehler einschlichen, geriet der verdiente Sieg nie in Gefahr.

Am Ende stand ein souveräner 23:17-Erfolg – eine starke Teamleistung, auf die sich aufbauen lässt!

Es spielten: 

Im Tor: Romina Häckler, Annika Thierer 

Feldspielerinnen: Nadja Barth (8), Verena Oberling (6), Annika Arndt (5), Lena Biller (3), Nathalie Gröner (1), Selina Frey Sander, Leonie Lutz, Nina Rau, Ceyda Sahin, Tugba Sahin, Linda Stürtz

Offizielle: Nadine Epple, Silke Koruza-Tscherpel, Ines Weller

SHB-Damen verlieren erneut – Trainer Gyaja hört zum Saisonende auf

Damen Verbandsliga

SHB – SG Ober/Unterhausen 22:23

Die Krise der Verbandsligahandballerinnen der SG Herbrechtingen/Bolheim spitzt sich weiter zu. Gegen den Tabellenletzten SG Ober/Unterhausen setzte es eine bittere 22:23-Heimniederlage – die vierte Pleite im fünften Spiel des neuen Jahres. Als wäre das nicht genug, wurde unter der Woche bekannt, dass Trainer Philipp Gyaja nach drei erfolgreichen Jahren am Saisonende aufhören wird.

Eigentlich sollte die Partie gegen das Schlusslicht, das man im Hinspiel noch deutlich mit 35:24 besiegt hatte, die erhoffte Wende bringen. Doch die Gäste machten der SHB einen Strich durch die Rechnung. „Wir machen weiterhin zu viele individuelle Fehler und bei vielen ist der Kopf im Moment nicht frei. Dazu waren wir bei den bisherigen Niederlagen nie vollzählig“, analysierte Gyaja nach dem Spiel. Besonders schmerzlich war der Ausfall von Carmen Siller, deren Kreativität im Angriff schmerzlich vermisst wurde. „Das können wir bei unserem dünnen Kader nicht kompensieren“, so Gyaja.

Während die Defensive um eine stark aufspielende Sofia Epple überzeugte, blieb die Offensive zu fehleranfällig. So staunten die 150 Zuschauer in der Buchfeldhalle nicht schlecht, als die SHB-Damen nach 35 Minuten mit 11:17 zurücklagen. Zwar zeigte das Team in der Schlussphase endlich die erhoffte kämpferische Reaktion und startete eine Aufholjagd, doch am Ende retteten die Gäste den knappen Vorsprung über die Ziellinie.

Die Trainerfrage für die kommende Saison ist nach Gyajas angekündigtem Rückzug bereits ein Thema. „Nach drei tollen Jahren ist es Zeit für einen neuen Impuls. Ich möchte zudem mehr Zeit mit meiner Familie verbringen“, erklärte Gyaja. Die Suche nach einem Nachfolger läuft unter Leitung von Teammanagerin Angelika Biller auf Hochtouren.

Trotz aller Enttäuschung fand Gyaja auch lobende Worte: „Unsere Abwehr war heute sehr gut, und Sofia Epple hat toll gehalten. Leider konnten wir die individuellen Fehler im Angriff nicht abstellen. Der Gegner hat heute einfach weniger Fehler gemacht.“ Für die kommenden Wochen setzt der scheidende Coach auf Regeneration und mentale Erholung: „Vielleicht hilft die vierwöchige Pause, damit die Köpfe frei werden. Wir wollen die letzten vier Spiele mit Anstand zu Ende bringen.“

Es spielten:

Tor: Serwe-Hug, Epple
Feldspielerinnen: Barth (7/1), Fleischer, Sahin, Schweda (3), Renner, Braun (1), Brachert (4), Krempien (1), Biller, Lindenmaier (6/2)

Statistiken:

  • Zeitstrafen: SHB: 1 (Krempien), SG Ober/Unterhausen: 2
  • Strafwürfe: SHB: 4 (3 verwandelt), SG Ober/Unterhausen: 2 (2 verwandelt)
  • Zuschauer: 150
  • Schiedsrichter: Eva Rödig und Janina Schandl

SHB sichert sich wichtigen Auswärtssieg

Landesliga Männer

SHB – TSG Söflingen 2 38:30

Als Tabellenzweiter trat die SHB favorisiert beim Schlusslicht an, doch Trainer Sebastian Schmid warnte bereits vor der Partie. Söflingen II hatte zuvor zweimal vor heimischer Kulisse gewonnen und war mittlerweile besser aufgestellt. „Im Gegensatz zum Hinspiel waren sie komplett und dachten schon, dass sie gegen uns gewinnen können. Zudem hatten wir in der Vergangenheit oft Probleme mit der Favoritenrolle“, so Schmid.

Und tatsächlich bestätigte sich diese Einschätzung in der Anfangsphase. Nach knapp fünf Minuten lag die SHB mit 0:3 zurück. „Dann haben wir uns über die Abwehr so langsam reingekämpft und das Tempo aufgenommen“, berichtete Schmid. Beim 8:8 schaffte die SHB den Ausgleich und erarbeitete sich bis zur Halbzeit eine 17:14-Führung – und das trotz einer frühen roten Karte gegen Tim Kraft.

In der zweiten Halbzeit hielt die SHB das Tempo hoch und ließ den Gegner nicht mehr herankommen. Bis zur 35. Minute wuchs der Vorsprung auf sechs Tore an. Am Ende feierte die Spielgemeinschaft einen verdienten 38:30-Sieg, wobei Luca Hauser mit acht Treffern der erfolgreichste Werfer war.

Durch den zweiten Sieg in Folge festigte die SHB ihren zweiten Tabellenplatz, der voraussichtlich zum Aufstieg reicht. Weiter geht es allerdings erst in drei Wochen mit dem Auswärtsspiel in Treffelhausen – eine Pause, die dem Trainerteam nicht ungelegen kommt. „So wie es jetzt aussieht, werden dann bis auf Daniel Mezencev alle Spieler zur Verfügung stehen“, erklärte Schmid.

Es spielten:

Tor: Kovalchuk (1), Gehringer
Feldspieler: Buntz (2), Ruoff (5), Tim Kraft, Ruoff (4), Baur (6), René Kraft (3), Mailänder (1), Mäck (1), Weller (1), Akermann (3/1), Schmid (3), Hauser (8/3)

SHB Damen in der Mini-Krise!

Verbandsliga Damen

SHB – Spvgg Mössingen 29:33

Mächtig ins Stolpern geraten die SHB Damen angesichts von drei Niederlagen in den letzten vier Spielen. Auch gegen den Verfolger Mössingen geht die Mannschaft von Trainer Philipp Gyaja beim 29:33 leer aus. Nach dieser Niederlage rutscht die SHB auf den dritten Tabellenplatz ab und verabschiedet sich mit jetzt zehn Minuspunkten vorerst aus dem Meisterschaftsrennen.

Das neue Jahr stellt für die Verbandsligahandballerinnen noch nicht den erhofften Erfolg dar. Nach einer weiteren Niederlage in Mössingen hat man den Anschluss an das Spitzenduo Pfullingen und HSG Bargau/Bettringen mittlerweile verloren. Die Saison läuft zwar insgesamt noch solide, doch allmählich sollte die SHB wieder in die Spur finden.

Nach der unglücklichen und vermeidbaren Niederlage zuletzt gegen Hofen/Hüttlingen hatte die Mannschaft von Trainer Gyaja mit der Spvgg Mössingen den nächsten schweren Gegner vor der Brust. Mit Lisa Feth fehlte neben den Langzeitverletzten eine weitere wichtige Spielerin, und zudem waren einige Spielerinnen angeschlagen. „Steffi Renner, Luisa Fleischer und Carmen Siller waren eigentlich nicht fit, haben aber auf die Zähne gebissen. Mit unserem ohnehin kleinen Kader war es dann schwer, gegen eine schnell spielende Mannschaft wie Mössingen dagegenzuhalten“, so Gyaja nach dem Spiel.

Von Beginn an lief die SHB einem Rückstand hinterher und war nur beim 7:7 nach zwölf Minuten auf Augenhöhe. Danach schlichen sich Fehler ins Aufbauspiel ein, und auch die Abwehr zeigte zu wenig Zugriff. Beim 7:12 war der Rückstand bereits deutlich, und bis zur Halbzeit änderte sich mit einem 13:17 nur wenig.

In der zweiten Halbzeit keimte beim 17:19 nach knapp 36 Minuten kurzzeitig Hoffnung auf eine Wende auf. Doch Mössingen hatte einfach mehr personelle Optionen und setzte sich bis zur 45. Minute vorentscheidend auf 27:21 ab. Die SHB konnte kräftemäßig keine Aufholjagd mehr starten und verlor letztlich verdient mit vier Toren.

Trainer Philipp Gyaja zeigte sich enttäuscht über die Niederlage, konnte sie aber aufgrund der personellen Situation realistisch einordnen. „Unsere Hoffnungen auf einen breiteren Kader nach dem Hofen/Hüttlingen-Spiel haben sich leider nicht erfüllt. Dazu kamen zu viele individuelle Fehler und eine fehlende defensive Unterstützung für unsere Torhüter“, analysierte er nach dem Spiel. Zum Meisterschaftsrennen meinte Gyaja: „Bargau/Bettringen und Pfullingen sind dieses Jahr einfach zu stark und werden den Titel wohl unter sich ausmachen. Wir geben zwar noch nicht auf, aber es wird ein schwieriges Unterfangen.“

Die Chance auf Balsam für die SHB Damen bietet sich bereits am kommenden Wochenende, wenn der Tabellenletzte aus Ober-/Unterhausen in der Bolheimer Buchfeldhalle zu Gast sein wird.

Es spielten:

Tor: Serwe-Hug, Epple
Feldspielerinnen: Barth (1), Fleischer, Sahin (3), Schweda (4), Renner (1), Braun, Brachert (5), Krempien (1), Lindenmaier (7/1), Siller (7/4)

Strafen und Statistik:

Zeitstrafen: SHB: 4 (Brachert 3, Krempien) – Spvgg Mössingen: 4
Strafwürfe: SHB: 6 (5 verwandelt) – Spvgg Mössingen: 4 (3 verwandelt)

Zuschauer:

200

Schiedsrichter:

Sven Bayer und Martin Hoss

Knapp gekämpft, doch am Ende nicht belohnt

SG Herbrechtingen-Bolheim 2 – Kuchen-Gingen 1 24:28 (11:12)

Nach der knappen Niederlage im Hinspiel (22:20) wollten die Mädels der SHB es dieses Mal besser machen – und das merkte man von Beginn an. Die erste Halbzeit war ein enges Duell, in dem sich keine Mannschaft richtig absetzen konnte. Mit einem knappen 11:12-Rückstand ging es in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel spannend. Bis zur 40. Minute lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch. Die SHB-Damen kämpften leidenschaftlich, doch immer wieder schlichen sich technische Fehler ein. Dazu kam, dass zu viele Chancen ungenutzt blieben – entweder scheiterte man an der gegnerischen Abwehr oder am eigenen Abschluss.

In der Schlussphase zeigten sich die Damen der SG Kuchen-Gingen etwas abgezockter und nutzten ihre Möglichkeiten konsequenter. Die SHB-Damen versuchten noch einmal alles, konnten den Rückstand aber nicht mehr aufholen. Am Ende stand eine 24:28-Niederlage – schade, denn der Einsatz stimmte!

Jetzt heißt es: Kopf hoch und weiter kämpfen!

Es spielten:

Tor: Romina Häckler, Annika Thierer
Feldspielerinnen: Lena Biller (8), Verena Oberling (6), Selina Frey Sander (3), Annika Arndt (2), Nadja Barth (2), Ceyda Sahin (1), Tugba Sahin (1), Linda Stürtz (1), Nathalie Gröner, Leoni Lutz, Nina Rau

Offizielle:

Nadine Epple, Silke Koruza-Tscherpel, Ines Weller

Seelenbalsam in Österreich!

Männer Landesliga
SHB – HC Hohenems 38:35

Geschunden war das Selbstvertrauen zuletzt bei den Landesligahandballern der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim, und die Mannschaft wurde auch zu Recht vor allem für die letzten beiden Spiele von ihrem Trainer Sebastian Schmid kritisiert. Im Länderspiel gegen den österreichischen Vertreter Hohenems wurde beim 38:35 zumindest wieder ein Sieg eingefahren, der hoffentlich den nötigen Rückenwind für die nächsten Aufgaben gibt.

Im Vorfeld wollten die Vorarlberger das Spiel aufgrund von Verletzungen und Krankheit auf Mitte April verschieben. Da die SHB aber bereits einen großen Fanbus geordert hatte und eine Absage mit entsprechenden Kosten verbunden gewesen wäre, wollte man dem kurzfristigen Wunsch des HC nicht nachkommen. Zudem hatte die SHB um das Trainergespann Schmid/Kling mit Mäck, Jäger, Braun und Mezencev ebenfalls personelle Ausfälle zu verkraften. Verwundert war man dann doch, als beim Aufwärmen 14 Spieler beim Gegner aufliefen. Kurzerhand wurden nämlich auch Spieler reaktiviert, die eigentlich schon aufgehört hatten.

Entsprechend befreit spielten die Gastgeber dann auch auf. „Man hat gesehen, dass der Gegner heute nichts zu verlieren hatte,“ so SHB-Trainer Schmid nach dem Spiel. Tatsächlich war beim 8:13 nach 16 Minuten schon wieder ein gewisser Schlendrian im Spiel der Blau/Weißen zu erkennen. Nach einer genommenen Auszeit ging dann ein Ruck durch die Mannschaft. Das Tempo wurde jetzt erhöht und die Chancen konsequenter genutzt. Bis zur Halbzeit war beim 18:18 der Rückstand glücklicherweise wieder egalisiert.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit rannte man dann wieder einem Rückstand hinterher, ehe beim Gegner langsam die Kräfte schwanden. Nach knapp 40 Minuten konnte der starke Luca Hauser zur ersten SHB-Führung im Spiel einwerfen, und die Körpersprache stimmte in allen Mannschaftsteilen. Die Abwehr blieb aber das Sorgenkind im Spiel der SHB, und somit konnte man sich nicht entscheidend vom spielstarken Gegner absetzen. Gerade die reaktivierten Spieler beim HC, die teilweise schon in der ersten österreichischen Liga gespielt hatten, hielten ihre Mannschaft bis zum 34:36 knapp zwei Minuten vor dem Ende am Leben. Nach einer Auszeit von Coach Schmid waren es dann Fabian Buntz und Luca Ruoff, die den Sieg vollends nach Hause brachten. Ein hartes Stück Arbeit mit einer tollen Angriffsleistung bringt die SHB nach den Niederlagen von der HSG Oberkochen/Königsbronn und RW Laupheim auf den zweiten Tabellenplatz hinter Ligaprimus Gerhausen. Bei der Heimfahrt wurde im Bus natürlich noch gebührend gefeiert.

SHB-Trainer Sebastian Schmid war nach dem Spiel und nach seiner Kritik aus den letzten beiden Spielen auch mal wieder zufrieden. „Es war ein sehr wichtiger Sieg heute, bei dem wir eine tolle Mannschaftsleistung und auch wieder Tempohandball gezeigt haben,“ so Schmid nach dem Schlusspfiff. Etwas hatte der Coach der Blau/Weißen aber doch zu bemängeln. „Die Gegentore waren heute natürlich zu viel, aber heute zählt nur der Sieg – auch wenn es immer etwas zu verbessern gibt,“ so Schmid weiter. Auf die Nachfrage, was nach den Niederlagen der Konkurrenten im weiteren Verlauf nun möglich sei, antwortete er: „Wir haben zuletzt zu viel auf die anderen geschaut, und das tat uns nicht gut. Wir haben entschieden, im weiteren Verlauf nach uns zu schauen, denn wir haben den Fokus auf uns zuletzt etwas verloren.“

Es spielten:

Tor: Gehringer, Kovalchuk
Feldspieler: Buntz (3), L. Ruoff (3), D. Ruoff (5), T. Kraft (3), Baur (5), R. Kraft (1), Mailänder (1), Lindenmaier (3), Weller (2), Akermann (3/1), Schmid, Hauser (9/2)

Statistiken:

Zeitstrafen: SHB: 9 (Hauser 2, Weller 2, T. Kraft 2, Buntz, L. Ruoff, Baur) | HC Hohenems: 9
Strafwürfe: SHB: 5 (3 verwandelt) | HC Hohenems: 5 (alle verwandelt)
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Stefan Banzhaf und Kai-Peter König

SHB Damen mit unerklärlichem Einbruch!

Verbandsliga Damen
SHB – SG Hofen/Hüttlingen 29:31

Zwei unterschiedliche Halbzeiten legten die Verbandsligadamen der SHB beim Absteiger Hofen/Hüttlingen aufs Parkett. Während man das Spiel über weite Strecken im Griff hatte, verlor man in der Schlussphase komplett den Faden und musste den Gastgebern beim 29:31 den Sieg überlassen.

Die Formkurve der Mannschaft vom Trainergespann Gyaja/Kicherer zeigte zuletzt nach dem Sieg gegen Hegensberg/Liebersbronn wieder nach oben, und in zurückliegenden Spielen sah man auch gegen Hofen/Hüttlingen, dass diese der SHB eigentlich liegt. Und so war es auch nicht sonderlich verwunderlich, dass man trotz des Fehlens von Hanna Barth den Gegner auch in den ersten 30 Minuten dominierte. „Wir müssen eigentlich sogar noch bei konsequenterer Chancenverwertung höher führen“, so SHB-Trainer Philipp Gyaja, der aber angesichts einer 18:13-Führung zur Pause noch zufrieden dreinblickte.

Die erarbeitete 5-Tore-Führung hatte auch bis zur 40. Minute beim 24:19 noch Bestand, ehe aus unerklärlichen Gründen plötzlich bei der SHB nicht mehr viel zusammenlief. „Die SG Hofen/Hüttlingen hat sich dann enorm gepusht, und wir haben uns immer mehr den Schneid abkaufen lassen,“ erklärte Gyaja den Einbruch seiner Mannschaft. Tatsächlich lief weder in der Abwehr noch im Angriff in der Schlussphase viel zusammen, und die Gastgeberinnen, welche zuletzt mit guten Leistungen auf sich aufmerksam machten, konnten das Spiel dann tatsächlich zu ihren Gunsten drehen.

Für Trainer Philipp Gyaja war die Niederlage aufgrund des Verlaufs sehr ärgerlich: „Das war heute eine unnötige Niederlage, weil wir das spielerische Potenzial hatten, aber am Ende nicht auf den Platz brachten,“ sagte er in seiner ersten Einschätzung. „Am Ende hat Hofen/Hüttlingen meiner Meinung nach sogar verdient gewonnen, weil wir teilweise wie der Hase vor der Schlange agierten und weder im Angriff noch in der Abwehr etwas zusammenlief.“ Die nächsten Spiele will die SHB aber wieder in die Spur finden. Offensichtlich ist jedoch, dass bei der SHB ein Leistungsabfall zu erkennen ist, wenn wichtige Spielerinnen fehlen. In den bisherigen Niederlagen hat immer eine Leistungsträgerin gefehlt.

Es spielten:

Tor: Serwe-Hug, Epple
Feldspielerinnen: Fleischer (3), Sahin, Schweda (3), Renner (1), Braun (1), Brachert (10/1), Krempien (2), Feth (3), Lindenmaier (3/1), Siller (2/1)

Statistiken:

Zeitstrafen: SHB: 1 (Krempien) | SG Hofen/Hüttlingen: 5
Strafwürfe: SHB: 5 (3 verwandelt) | SG Hofen/Hüttlingen: 5 (2 verwandelt)
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Volkan Güler und Lukas Riede

Frauen 2 unterliegen auswärts

Kuchen-Gingen 1 – SG Herbrechtingen/Bolheim 2  22:20

Sonntagabend, spätes Auswärtsspiel in Kuchen-Gingen – und von Anfang an war klar: Das wird keine einfache Partie. Dazu mussten wir auch noch auf Linda und Verena verzichten, die krankheitsbedingt ausfielen.

Der Start ins Spiel war nervös, mit einigen technischen Fehlern auf beiden Seiten. Zum Glück stand unsere Abwehr stabil, und auch unsere Torhüterleistung hielt uns im Spiel. Es blieb lange ausgeglichen, bis kurz vor der Halbzeit der Schreckmoment kam: Ines verletzte sich unglücklich am Knie – natürlich ein Dämpfer für die ganze Mannschaft.

Trotzdem haben wir nach der Pause weiter gekämpft. Eine Umstellung im Angriff brachte uns nochmal ran, aber die fehlenden Wechselmöglichkeiten und die Gedanken an die Verletzung machten sich irgendwann bemerkbar. Am Ende mussten wir uns knapp mit zwei Toren geschlagen geben.

Auch wenn es nicht ganz gereicht hat, können wir mit der kämpferischen Leistung sehr zufrieden sein. Jetzt heißt es: Kopf hoch, aus dem Spiel lernen und im Rückspiel am 16. Februar in der Buchfeldhalle die 2 Punkte holen!

Wir wünschen unserer Ines gute und schnelle Genesung!

Die 2 Gesichter der SHB!

Landesliga Männer

SHB – TG Biberach 30:30

Es sollte der Befreiungsschlag nach der deutlichen Niederlage zuletzt gegen Gerhausen für die Landesliga-Handballer der SHB werden. In der Anfangsphase spielte die Mannschaft des Trainerduos Sebastian Schmid und Michael Kling auch aus einem Guss. Am Ende musste man beim 30:30 mit dem Punkt dann sogar noch zufrieden sein.

Es waren die perfektesten ersten 13 Minuten dieser bisherigen Landesliga-Saison. Furios war das, was die Blau/Weißen in der heimischen Bibrishalle gegen die TG Biberach auf das Parkett zauberten. Eine starke Abwehr um einen gut haltenden Alex Kovalchuk und mit Youngster Philipp Lindenmaier sowie Rückkehrer Daniel Ruoff auf den Außenpositionen, die nach Belieben trafen, brachten eine fast schon vorentscheidende 12:2-Führung. Eigentlich eine stabile Sicherheit für den weiteren Verlauf – sollte man meinen.

Was dann geschah, machte nicht nur die Zuschauer, sondern auch das Trainerteam fassungslos. „Dann verlassen wir die Linie, und dazu kommen noch konditionelle Probleme nach dem hohen Tempo“, so Trainer Schmid nach dem Spiel. Tatsächlich passierte dies nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Zwar musste der zuletzt formstarke Spielmacher Lars Braun, der von Beginn an in enge Deckung genommen wurde, nach 15 Minuten verletzt raus und wurde nicht mehr eingesetzt, aber das darf laut Schmid keine Entschuldigung sein.

Biberach war am Boden, doch die SHB half dem angeschlagenen Boxer durch ihr zaghaftes Spiel wieder auf die Beine. So könnte man den weiteren Spielverlauf treffend beschreiben. Der 10-Tore-Vorsprung schmolz bis zur Pause auf 15:12 zusammen.

Die Halbzeitansprache von Schmid war laut und schonungslos, um die Mannschaft wachzurütteln. Tatsächlich hielt man den Vorsprung bis zur 47. Minute aufrecht und war beim 24:21 weiterhin auf der Siegerstraße. Doch die Gäste bäumten sich nun auf und nutzten ihre Vorteile im Rückraum. Besonders der ehemalige rumänische Nationalspieler und Champions-League-Teilnehmer Costel Manea stellte die SHB-Abwehr vor erhebliche Probleme. Beim 26:28, knapp fünf Minuten vor Schluss, waren die Gäste plötzlich in der Pole Position, und das richtungsweisende Spiel drohte verloren zu gehen.

Das Spiel ging nun hin und her, und vor allem Benedikt Schmid auf Linksaußen war es zu verdanken, dass die Heimmannschaft im Spiel blieb. Beim 29:30 hatte die SHB dann Glück, dass die Schiedsrichter auf Strafwurf und nicht auf Stürmerfoul entschieden. Adrian Akermann zeigte Nerven aus Stahl und sicherte seiner Mannschaft mit einem Lupfer von der Strafwurflinie zumindest einen Punkt.

Für Trainer Sebastian Schmid war es dennoch ein verlorener Punkt nach einer dominanten Anfangsphase: „Wir schaffen den perfekten Start, lassen uns auch durch die Manndeckung an Lars Braun nicht aus der Ruhe bringen – und dann kommen wir wieder in eine Phase, wo wir zu viel nachdenken und die Hosen voll haben“, so ein verärgerter SHB-Trainer. „Der Kopf schaltet dann ab, einfache Abläufe klappen nicht mehr, und daraus resultiert dann das kollektive Versagen“. Abschließend merkte Schmid sarkastisch an: „Eigentlich ist jetzt kein Handballtrainer gefragt, sondern eher ein Psychologe“.


Es spielten:

Gehringer und Kovalchuk im Tor; Buntz, Ruoff (8), T. Kraft (5), L. Ruoff (4), Braun (1), Baur, R. Kraft, Mailänder (1), Lindenmaier (5), Akermann (1/1), Schmid (2), Hauser (3/2)

Zeitstrafen:

SHB: 2 (Ruoff, Akermann) – TG Biberach: 8

Strafwürfe:

SHB: 6 (3 verwandelt) – TG Biberach: 2 (beide verwandelt)

Zuschauer:

170

Schiedsrichter:

Tobias Fischer und Thilo Hotz (TSG Schnaitheim)

Charaktertest bestanden!

Damen Verbandsliga

SHB – SG Hegensberg/Liebersbronn 25:21

Letzte Woche, nach der deutlichen 26:39-Niederlage, hat die Damenmannschaft der SHB deutliche Worte von ihrem Trainer Philipp Gyaja zu hören bekommen. Nach dem 25:21-Heimsieg eine Woche später gegen die SG Hegensberg/Liebersbronn lobt der SHB-Coach nun die Reaktion seiner Mannschaft und hofft, dass dies der notwendige Schub für die nächsten Aufgaben war.

Die Kritik nach der Niederlage im Spitzenspiel beim VFL Pfullingen hallte auch unter der Woche im Training noch nach und war ungewohnt scharf. Sehr deutliche Worte fand Philipp Gyaja zum schwachen Auftritt seiner Mannschaft – sicher auch, um das Team wachzurütteln. Nach dem Heimspiel nun eine Woche später geht der SHB-Trainer aber in eine versöhnliche Richtung und lobte die tolle Reaktion seines Teams: „Die Mannschaft hat heute Charakter gezeigt und vor allem über den Kampf und eine stabile Abwehr um eine tolle Torhüterin Marielle Serwe-Hug verdient gewonnen“, sagte Gyaja unmittelbar nach dem Spiel.

Tatsächlich konnte Gyaja auf die zuletzt fehlende Carmen Siller zurückgreifen, die für das Aufbauspiel und Tempo der SHB immens wichtig ist. Ansonsten waren einige Spielerinnen verletzungs- oder krankheitsbedingt etwas angeschlagen, aber die Motivation, die zuletzt tief entstandene Scharte wieder auszumerzen, war in allen Mannschaftsteilen groß.

Zu Beginn merkte man am Spielfluss, dass der Stachel aus dem Pfullinger Spiel noch relativ tief saß. „Die Unsicherheit am Anfang hat man schon gesehen, aber dann hat sich die Mannschaft als tolle Einheit präsentiert“, so Trainer Gyaja zur verhaltenen Anfangsphase. Nach ausgeglichenem Beginn steigerte sich die Heimmannschaft tatsächlich im weiteren Spielverlauf und verschaffte sich einen hauchdünnen Vorteil. Beim 13:12 zur Pause ahnten die knapp 200 Zuschauer, dass es noch eine zähe Angelegenheit werden würde.

Furios dann der Beginn der zweiten Halbzeit: Mit einem 3:0-Lauf wurde der Gegner auf dem falschen Fuß erwischt. Der Vorsprung wurde im weiteren Verlauf gut verwaltet, und die Gäste liefen bis zum 22:18 knapp 8 Minuten dem Rückstand hinterher. Danach schlichen sich einige Unkonzentriertheiten ins Spiel der SHB, und die Gäste konnten tatsächlich 3 Minuten vor dem Ende zum 22:21 aufschließen. Eine finstere Miene beim SHB-Trainer und eine Auszeit waren die Folge. Hanna Barth und Lisa Feth lösten jedoch den entstandenen Knoten glücklicherweise, und der Sieg war dann am Ende auch mehr als verdient. Die Erleichterung war bei der Mannschaft und dem Trainerteam förmlich zu spüren – und nach dem Schlusspfiff beim Jubel auch deutlich zu hören.

Trainer Philipp Gyaja lobte sein Team, hatte aber auch noch einen kleinen Kritikpunkt: „Es war eine tolle Reaktion auf die Niederlage in Pfullingen und sicher ein guter Schritt in die richtige Richtung“, so Gyaja nach dem Spiel. „Im Angriff haben wir heute vielleicht zu wenig Druck erzeugt und die individuellen Fehler waren etwas zu hoch, aber letztlich war es ein verdienter und wichtiger Sieg“. Auf die Frage, wie die Mannschaft die nächsten Aufgaben angehen wird, meinte Gyaja abschließend: „Die nächsten beiden Spiele gegen Hofen/Hüttlingen und Mössingen werden schwer, aber wir werden uns weiter gut einstellen. Wenn wir in den nächsten 3 Spielen mit 4 Punkten rausgehen, dann sind wir weiterhin absolut im Soll“.


Es spielten:

Serwe-Hug und Epple im Tor; Barth (2), Fleicher, Sahin (2), Schweda (1), Renner (1), Braun, Brachert (4/1), Krempien (4), Feth (2), Lindenmaier (2), Siller (7/5)

Strafwürfe:

SHB: 6 (5 verwandelt) – SG Hegensberg/Liebersbronn: 6 (4 verwandelt)

Zeitstrafen:

SHB: 7 (Lindenmaier 2, Siller, Krempien, Schweda, Barth, Fleischer) – SG Hegensberg/Liebersbronn: 4

Zuschauer:

200

Schiedsrichter:

Rojan Bali und Daniel Hirsch