Monthly Archives: März 2025

Frauen 2 gewinnen deutlich!

SG Herbrechtingen-Bolheim 2 : HSG Oberkochen-Königsbronn 2

Am vergangenen Wochenende zeigte die Frauen der SG Herbrechtingen-Bolheim eine beeindruckende Leistung und feierte einen deutlichen 23:6-Auswärtssieg gegen die HSG Oberkochen-Königsbronn 2.

Von Beginn an waren die Damen hellwach und startete mit einem 5:0-Lauf, womit früh die Weichen auf Sieg gestellt wurden. Die Defensive stand sicher, und mit einem überragenden Torhüter im Rücken gelang es, den Gegner fast komplett aus dem Spiel zu nehmen. Zur Halbzeit führten unsere Frauen 2 bereits klar mit 11:2.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Mannschaft konzentriert. Die deutliche Führung ermöglichte es dem Trainerteam, verschiedene taktische Varianten auszuprobieren und munter durchzuwechseln, ohne dabei die Kontrolle über das Spiel zu verlieren. Besonders hervorzuheben ist die überragende Defensivleistung: In 60 Minuten ließen die Frauen lediglich sechs Gegentore zu – ein starker Wert, der die mannschaftliche Geschlossenheit und den starken Rückhalt im Tor durch Annika Thierer unterstreicht.

Nun richtet sich der Fokus auf das kommende Heimspiel am Samstag in der Bibrishalle. Dort steht mit dem Derby gegen die TSG Schnaitheim 2 ein echtes Highlight auf dem Programm. Die Frauen wird alles daransetzen, an die starke Leistung anzuknüpfen!

Es spielten: 

Romina Häckler und Annika Thierer im Tor, Verena Oberling (9), Lena Biller (5), Annika Arndt (2), Leonie Lutz (2), Tugba Sahin (2), Selina Frey Sander (1), Ceyda Sahin (1), Linda Stürtz (1), Nadja Barth, Nathalie Gröner, Ylvie Clara Hessling, Nina Rau

 Offizielle: Nadine Epple, Silke Koruza-Tscherpel, Ines Weller

SHB belohnt sich wieder nicht

Männer Landesliga

SHB – HV RW Laupheim 28:29

Die Landesligahandballer der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim stecken angesichts der Niederlagen in den letzten beiden Spielen in einer Minikrise und
sind dabei sich aus dem Aufstiegsrennen zu verabschieden. Auch gegen den Tabellenzweiten aus Laupheim reichte es am Ende nicht zu einem Sieg. Mit 28:29
nimmt der Gast trotz einer ansprechenden Leistung die Punkte aus der Bibrishalle mit und schickt die SHB mit nun 18:12 Punkten auf den 4. Tabellenplatz.

„Wir spielen eigentlich nicht schlecht, aber haben im Moment viel Pech und dann fehlt auch einfach das Selbstvertrauen”, analysiert ein ratloser Trainer Sebastian Schmid die
negative Phase seiner Mannschaft. Wie schon gegen Treffelhausen eine Woche zuvor war man auch gegen das Spitzenteam aus Laupheim über weite Strecken die bessere Mannschaft
und hat es wieder nicht geschafft die sicherlich verdienten Punkte einzufahren. Ein Grund für die neuerliche Niederlage waren auch die kurzfristigen Ausfälle von Benedikt Schmid,
Luca Hauser, Pascal Gehringer und Adrian Akermann aus gesundheitlichen Gründen. Ein weiterer Grund ist sicherlich auch der fahrlässige Umgang mit klaren Chancen und die Konzentration im Allgemeinen.
Dabei begann alles sehr vielversprechend. Nach 6 Minuten stand es 5:1 wo Youngster Philipp Lindenmaier schon 3 Mal treffen konnte. Eine Auszeit des Gegners und ein paar Zeigerumdrehungen
später stand es auf einmal 7:7 und die spielstarken Gäste wurden wieder ins Spiel gebracht. Bis 5 Minuten vor der Halbzeit gestaltete sich das Spiel dann ausgeglichen, ehe Pascal Mailänder.
Lars Braun und Martin Mäck eine 3 Tore Führung zum 16:13 herauswerfen konnten.

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit sah beim 18:14 durch Tim Kraft alles sehr gut aus und wie schon gegen Treffelhausen hatte man den Gegner eigentlich gut im Griff. Aus unerklärlichen
Gründen wird dann der Gegner der eigentlich schon sicher beherrscht wird wieder zurück ins Spiel gebracht. „Das passt im Moment nahtlos in eine Serie, wo wir phasenweise super spielen
und es nicht schaffen uns zu belohnen”, sagte SHB Trainer Schmid nach dem Spiel und tatsächlich verzettelte man sich wieder in Einzelaktionen, brachte gute Chancen nicht im gegnerischen Gehäuse unter
und brachte Laupheim wieder zurück. Genau 7 Sekunden vor dem Ende machte der Gast unter großem Jubel den Siegtreffer und ließ konsternierte Gastgeber zurück. Ein Lob aber an den für Pascal Gehringer
eingesprungene Torhüter Simon-Luca Schabel aus der Reservemannschaft der mit tollen Paraden seine Mannschaft im Spiel hielt.

Sebastian Schmid fromulierte es anschließend treffend: „Wir schaffen es im Moment einfach nicht den berühmten Bock umzustoßen um den Sieg auf mal einzufahren. Für das Trainerteam ist
es im Moment einfach Mental sehr anstrengend solche Rückschläge zu verkraften”, so Schmid der im Vorfeld mit seinem Co-Trainer Michael Kling viel Zeit in die Spielvorbereitungen investiert.
Die 2 Wochen Pause bis zum Derby gegen Oberkochen/Königsbronn will der Trainer unbedingt nutzen um die Köpfe seiner Spieler wieder frei zu bekommen. „Wir mischen immer noch oben mit, was angesichts der letzten Spiele
schon kurios ist. Ich hoffe, dass wir nach ein paar Tagen Pause dann gestärkt ins Derby gegen Oberkochen/Königsbronn gehen können”, sagte Schmid abschließend und hofft, dass der Zug im Kampf um den dritten Platz
noch nicht abgefahren ist.

Es spielten: Kovalchuk und Schabel im Tor; Buntz, D.Ruoff (6), T.Kraft (2), L.Ruoff (5), Braun (3), Baur, R.Kraft, Mailänder (4), Mäck (4/3), Lindenmaier (4), Mannbeiß, Jäger
Zeitstrafen: SHB: 3 (Jäger, R.Kraft, D.Ruoff) HV RW Laupheim: 5
Strafwürfe: SHB: 5 (3 verwandelt) HV RW Laupheim: 3 (einen verwandelt)
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Markus Kühn aus Winnenden und Felix Wiesner aus Remshalden

Völlig losgelöste Reserve

Männer 2 Bezirksliga

SHB – TV Brenz 29:24

Einen ganz wichtigen Erfolg konnte unsere Männerreserve vergangenen Sonntag im Derby gegen den TV Brenz feiern. Da Trainer Matthias Sigl aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung stand, hatte Michael Kling die Verantwortung und stellte die Mannschaft perfekt auf einen starken Gegner ein.

Brenz reiste etwas ersatzgeschwächt an, war aber dennoch Favorit in der Bibrishalle vor über 150 Zuschauern. Der Start war dann auch etwas holprig, und Brenz ging mit 7:4 in Führung. Eine Auszeit nach knapp 15 Minuten ließ einen Ruck durch die Mannschaft gehen. Bastian Klein und Sebastian Reith egalisierten die Führung und ließen die Zuschauer jubeln. Paul Baur bescherte dann seiner Mannschaft mit dem Pausenpfiff eine 13:10-Führung, die insgesamt hochverdient war.

In der zweiten Halbzeit spielte die SHB-Mannschaft konzentriert weiter und hielt die Gäste auf Abstand. Zwischenzeitlich stellte der gut aufgelegte Tim Hagenmaier nach knapp 40 Minuten auf 19:14. Die Sensation lag förmlich in der Luft. Doch Brenz mit ihrem Trainerfuchs Richard Moser gab sich noch nicht geschlagen. Knapp 5 Minuten vor dem Ende waren aus den 5 Toren Vorsprung nur noch 2 übrig. Jakob Baumgartner und Tristan Mannbeiß übernahmen jetzt Verantwortung und sorgten mit ihren Treffern knapp 3 Minuten vor dem Ende beim 26:22 für eine kleine Vorentscheidung. Brenz nahm nochmal die Auszeit, um alles in die Waagschale zu werfen. Tim Hagenmaier und Lukas Gaschler zeigten Nerven aus Drahtseilen und zogen den Gästen endgültig den Zahn. Mit einem 29:24 wurde Brenz denkbar deutlich wieder nach Hause geschickt. Der Jubel war nach Abpfiff groß und der Schritt zum Klassenerhalt riesig. In den letzten 6 Spielen reichen der Mannschaft eigentlich 3 Siege, um den Klassenerhalt in einer starken Liga als Aufsteiger sensationell zu sichern.

Es spielten:

Tor: Mittmann, Schabel

Feldspieler: Baur (2), Gaschler (2), Mannbeiß (6), Baumgartner (4), Agoston, Bischoff (1), Grüner, Wündisch (3), Hagenmaier (5), Klein (2), Kolb (1), Reith (3)

SHB mit Kopfblockade

SHB – TV Treffelhausen 25:27

Es waren 3 lange Wochen Pause seit dem letzten Punktspiel für die Landesligamannschaft der SHB-Männer. Vielleicht lag es am fehlenden Rhythmus, dass die Reise nach Treffelhausen
am Ende nicht von Erfolg gekrönt war. Beim 25:27 jedenfalls wurde eine 4-Tore-Führung 12 Minuten vor Schluss noch verspielt und somit rutscht man in der Tabelle auf den dritten Rang
hinter Gerhausen und Laupheim ab.

Ein Luxusproblem hatte Trainer Sebastian Schmid vor der Begegnung, was sein Personal angeht. Nachdem sich Rückraumass Patrick Jäger nach über 1,5 Jahren nach seiner Mittelhandverletzung
wieder fit gemeldet hatte und auch Lars Braun nach seiner Verletzung wieder zur Verfügung stand, wurde es eng auf dem Spielberichtsbogen. Solche Situationen sind aber eher Segen als Fluch,
denn jeder Spieler stellt sich in den Dienst der Mannschaft, ob er spielt oder nicht. Hoch motiviert und heiß aufs Spiel ging es nach Böhmenkirch in die Alb-Sporthalle. Mit dem Gegner hatte man
aus dem Hinspiel nach dem 33:33 noch eine kleine Rechnung offen und wollte bei den heimstarken Gastgebern unbedingt etwas Zählbares mitnehmen.

Nach einem etwas verhaltenen, nervösen Beginn fing man sich gegen Ende der ersten Halbzeit langsam und konnte mit einer 15:13-Führung in die Pause gehen. In der zweiten Halbzeit wurde von Seiten der
Gäste zunächst konzentriert weitergespielt und eine 23:19-Führung nach 48 Minuten erzielt. Nachdem Treffelhausen auch noch zwei Rote Karten nach jeweils drei Zeitstrafen bekam, konnte man durchaus damit rechnen,
dass das Spiel sicher nach Hause gebracht wird. Doch der Gegner wurde nach einigen unnötigen Aktionen ohne Not wieder aufgebaut. Auch Trainer Sebastian Schmid verstand die Welt nicht mehr:
„Wir haben alles im Griff, und dann passiert, was leider zu oft passiert. Wir sind nicht konsequent genug, um das Spiel zuzumachen”, so ein sichtlich ratloser SHB-Trainer nach dem Spiel.
Treffelhausen nutzte die Gunst der Stunde und setzte die Nadelstiche, die eigentlich die Gäste vollends setzen wollten. Am Ende stand man mit leeren Händen in der Alb-Sporthalle und wusste nicht, warum dieses Spiel so enden konnte.

Trainer Sebastian Schmid analysierte das Spiel nach Abpfiff gewohnt kritisch:
„Am Ende stehen wir da und wissen nicht, wie wir das Spiel noch aus der Hand geben konnten. Es hat eigentlich nichts darauf hingedeutet, dass das Spiel gedreht wird, aber meine Mannschaft schafft es irgendwie,
jeden Gegner wieder zurück ins Spiel zu bringen”, so ein ratloser SHB-Coach, der vor allem seine Offensive kritisierte. „27 Gegentore in Treffelhausen zu bekommen, ist in Ordnung, aber nur 25 Tore bei unserer Offensivqualität zu werfen,
ist eine Katastrophe – und dann haben wir es auch nicht verdient zu gewinnen”.

Nach der ärgerlichen Niederlage rutscht die SHB auf den dritten Platz ab und erwartet kommenden Sonntag den Tabellenzweiten Laupheim zum nächsten schweren Spiel in der Bibrishalle.

Es spielten:

Gehringer und Kovalchuk im Tor;
D. Ruoff (2), T. Kraft (1), L. Ruoff (1), Braun, Baur (2), R. Kraft (1), Mailänder (3), Mäck (6/3), Lindenmaier (3), Jäger (2), Akermann (1)

Zeitstrafen:

SHB: 3 (D. Ruoff, L. Ruoff, Akermann)
TV Treffelhausen: 7

Strafwürfe:

SHB: 5 (3 verwandelt)
TV Treffelhausen: 3 (2 verwandelt)

Zuschauer:

300

Schiedsrichter:

Nils Bruder und Clemens Wandel