Monthly Archives: November 2025

Früher Rückstand wird zum Knackpunkt

SHB unterliegt der TSG Schnaitheim mit 27:35 – Früher Rückstand wird zum Knackpunkt

Herbrechtingen, 23.11.2025 – Die SHB musste am Sonntagabend eine 27:35 (12:20)-Niederlage gegen die TSG Schnaitheim hinnehmen. Trotz starker Phasen und viel Einsatz gelang es der Mannschaft nicht, den frühen Rückstand aus den Anfangsminuten aufzuholen.

Schnaitheim startete hochkonzentriert in die Partie und nutzte fast jede Chance. Nach 15 Minuten lagen die Gäste bereits mit 6:11 vorne – ein Vorsprung, der der SHB im weiteren Spielverlauf Probleme bereitete. Auch bis zur Halbzeit blieb die TSG effizienter im Abschluss und ging mit einer deutlichen 12:20-Führung in die Kabinen.

Im zweiten Durchgang zeigte die SHB Moral und versuchte, durch mehr Tempo und kompaktere Abwehrarbeit wieder heranzukommen. Mehrere gute Angriffsaktionen und ein ausgeglichenes Torschützenbild sorgten dafür, dass die SHB phasenweise Druck aufbauen konnte. Doch Schnaitheim verteidigte seinen Vorsprung konsequent und ließ bis zum Schluss keinen Zweifel am Auswärtssieg aufkommen.

Beste Werfer der SHB waren Philipp Bischoff und Lukas Wündisch mit jeweils fünf Treffern. Insgesamt verlief das Duell fair: nur wenige Zeitstrafen, keine Disqualifikationen und ein ruhiger Spielfluss prägten die Partie.

Ausblick:
Für die SHB geht es bereits nächsten Samstag um 19:30 Uhr mit einem schweren Auswärtsspiel bei der Aalener Sportallianz weiter. Dort möchte das Team wieder Punkte einfahren. Die TSG Schnaitheim empfängt am Sonntag die SG Ulm & Wiblingen.

Spielinfo kompakt

SHB – TSG Schnaitheim: 27:35 (12:20)
23.11.2025 – 17:00 Uhr, Herbrechtingen
Männer Bezirksliga (Staffel 1)

SHB:
Bischoff (5), Wündisch (5), T. Mannbeiß (4), Pflanz (4), Agoston (2), Baur (2), Lindenmaier (2), Hagenmaier (1), Klein (1), Vogel (1) sowie Grüner, Kolb, R. Mannbeiß, Mittmann, Reith, Schabel
Offizielle: Mathias Sigl, Michael Tschente, Lukas Gaschler

TSG Schnaitheim:

Hofele (6), L. Theilacker (6), V. Sträßle (5), Gruschka (4), J. Sträßle (4), Dandl (3), F. Simon (3), Hitzler (2), Hotz (1), Klement (1) sowie Benz, Häring, Krafft, Linsbauer, Schlichter, M. Simon

Offizielle: Nick Dandl, Markus Hitzler

Tolle Leistung! Keine Punkte!

Damen Oberliga
SHB – TSV Denkendorf 26:28

Die SHB Damen kommen nicht auf die Beine. Mittlerweile hagelte es beim 26:28 die 5. Niederlage hintereinander gegen den neuen Tabellenzweiten aus Denkendorf und der Aufsteiger muss jetzt langsam aufpassen, dass er nicht nach hinten durchgereicht wird. Warum Trainer Sebastian Kieser dennoch zufrieden war und warum er hofft, dass der Erfolg bald wieder zurückkehrt.

„Das war heute mit die beste Saisonleistung”, sagte Trainer Kieser nach dem Spiel. Wenn man dann das Ergebnis allerdings sieht, sollte man normalerweise anderes Erwarten, als Lobpreisung des Coaches. Aber, es war nicht irgendein Gegner, sondern die Spitzenmannschaft aus Denkendorf, die im bisherigen Sasionverlauf erst 2 Spiele verloren hatte und im Gegensatz zum Aufsteiger mit breiter Brust unter den Buigen reiste.
Nach der zuletzt derben Klatsche in Herrenberg musste Trainer Sebastian Kieser unter der Woche die Niederlage aus den Köpfen seiner Spielerinnen bekommen. Schlag auf Schlag geht es für den Aufsteiger weiter und zu allem Übel musste Kieser auch noch auf Hanna Grupp für dieses wichtige Spiel verzichten.
Gestützt auf eine in der ersten Hälfte toll haltenden Marielle Serwe-Hug im SHB Kasten startete der angeschlagene Aufsteiger hoch motiviert und energisch in das Spiel. Trainer Kieser ließ mit einer 5:1 Abwehr spielen und beorderte die flinke Carmen Siller auf die vorgezogene Position. Diese zerstörte buchstäblich das Aufbauspiel der Gäste und beim 6:3 nach knapp 8 Minuten ging der Marschplan des SHB Coaches sehr gut auf. Denkendorfs Trainer reagierte dann aber auf die Maßnahme mit der vorgezogenen Spielerin und agierte fortan mit 7 Feldspielerinnen. Das Spiel wurde nun ausgeglichener, aber die SHB-Damen ließen sich von ihrer konzentrierten Spielweise nicht abbringen. Vorne lief der Ball gut und die zuletzt etwas glücklose Marie Brachert wurde gut in Stellung gebracht. Sie war am Ende mit 10 Treffern beste Spielerin auf dem Feld. Mit einem hoffnungsfrohen 18:16 ging es in die Halbzeitpause.

Bis zum 22:20 konnte der Aufsteiger die Führung verwalten, dann folgte ein Szene, für die es nicht nur vom SHB Trainer Kieser Applaus gab. Für einen vermeintlichen Gesichtstreffer sah SHB-Spielerin Susanne Frey die rote Karte. Die getroffenen Spielerin Marie Rehkugler ging zu den Schiedsrichtern und erklärte, dass der Ball von ihrer Schulter ins Gesicht ging, worauf die Schiedsrichter die rote Karte wieder zurück nahmen. „Großer Respekt für das Fair Play und eine starke Geste”, fand Sebastian Kieser, der somit weiter auf seine wichtige Stammkraft Frey setzen konnte. Das Spiel kippte dennoch zu Gunsten der Gäste, wo man knapp 10 Minuten vor dem Ende auf einmal 2 Toren hinterherrennen musste. Sabrina Krempien und Carmen Siller egalisierten den Rückstand wieder und 5 Minuten vor dem Ende hofften die zahlreichen Fans endlich wieder auf ein Erfolgserlebnis des Aufsteigers. Leider blieben die Hausherrinnen vollends ohne Torerfolg und die Gäste schafften mit 2 Treffern den viel umjubelten Auswärtserfolg. Am Ende steht zwar ein leidenschaftlicher Kampf, aber wieder eine Neiderlage. Bleibt zu hoffen, dass es bald wieder aufwärts geht. Mit der unteren Tabellenregion hat man bei der SHB seit einigen Jahren nämlich nichts mehr zu tun gehabt.

Trainer Sebastian Kieser war zwar enttäuscht, lobte aber seine Mannschaft für den tollen Kampf. „Meine Mannschaft hat heute ein Top Spiel abgeliefert”, zollte der 46 jährige seinem Team Respekt, dafür, dass sie nie aufgesteckt hatten. „In vielen Phasen hatten wir unglaublich viel Pech und Denkendorf viel Glück. Es ist unter dem Strich eine herbe Niederlage, weil wir die bessere Mannschaft waren und auch schöner gespielt haben”, ärgerte sich Kieser der ergänzte. „Jetzt stehen wir mit der bitteren Erkenntnis da, dass es wieder ein Schritt nach vorne war, aber am Ende zählen halt die Punkte!” In Heiningen kommendes Wochenende gibt es einen erneuten Anlauf für die Wende.

Es spielten: Serwe-Hug und Hirsch im Tor; Fleischer (1), Sahin, Schweda (1), Braun, Brachert (10/1), Krempien (2), Schönefeldt (1), Lindenmaier (2), Frey (4), Siller (5/2)
Zeitstrafen: SHB: 3 (Fleischer, Krempien, Frey) TSV Denkendorf: 4
Strafwürfe: SHB: 4 (3 verwandelt) TSV Denkendorf: 6 (4 verwandelt)
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Eduard Huber und Beck Smakay

Frauen 2 feiern vierten Sieg in Folge!

SG Herbrechtingen-Bolheim 2 – TSG Söflingen 2 (32:14)
Unsere Frauen starteten am Samstag etwas nervös in die Partie gegen die TSG Söflingen 2. In den ersten Minuten schlichen sich einige Unsicherheiten ein, doch das Team fand schnell besser ins Spiel und wurde stabiler.

Torhüterin Annika Thierer zeigte vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung und parierte mehrere klare Chancen der Gäste. Durch diese Sicherheit im Rückraum konnten sich unsere Frauen 2 schrittweise absetzen und gingen mit einer Fünf-Tore-Führung in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel trat die Mannschaft konzentriert auf. Die Abwehr arbeitete kompakt und ließ Söflingen nur wenige klare Möglichkeiten. Im Angriff sorgte Annika Arndt am Kreis mit viel Einsatz und guten Laufwegen immer wieder für wichtige Akzente.

Im Verlauf der zweiten Hälfte gelang es den Frauen 2, den Vorsprung auszubauen und das Spiel kontrolliert zu Ende zu bringen. Am Ende stand ein verdienter 32:24 Heimsieg auf der Tafel.

Isabella Zeun (9), Annika Arndt (8), Leonie Lutz (5), Lena Blickle (4), Selina Frey Sander (3), Linda Stürtz (2), Mia Sophie Fust (1), Romina Häckler, Tugba Sahin, Annika Thierer (im Tor)

Offizielle: Nadine Epple, Nathalie Gröner, Silke Koruza-Tscherpel

Lieber den Spatz in der Hand…!

Männer 1 Verbandsliga
SHB – TSV Denkendorf  31:31
Lieber den Spatz in der Hand…!
Den 6. Punkt im im 9. Spiel holte der Aufsteiger SG Herbrechtingen/Bolheim gegen den Tabellenfünften aus Denkendorf.
Mit dem letztlich verdienten 31:31 konnten zwar beide Seiten Leben, aber so richtig freuen konnte sich über die Punkteteilung keiner so richtig. Über was sich SHB Trainer Sebastian Schmid ärgerte und warum er positiv auf die nächsten Spiel blickt.
„Wir halten mit jedem Gegner mit und bekommen nicht aufs Dach”, so die Erkenntnis von Trainer Schmid nach dem Spiel, wo seine Mannschaft erneut unter Beweis stellte, dass es für jeden Gegner schwer ist gegen sie zu spielen.
Gegen die spielstarken Gäste aus Denkendorf, welche im bisherigen Saisonverlauf erst 2 Spiele verloren hatten war es über 60 Minuten ein Kampf auf Augenhöhe und ein sehr ansehnliches Verbandsligaspiel vor über 300 Zuschauern in der Herbrechtinger Bibrishalle. Die Spielpause zuletzt hatte den Gastgebern sehr gut getan, denn der formstarke Rückraumshooter der SHB Tim Kraft konnte seine Hüftprellung auskurieren und war mit 9 Treffern am Ende bester Werfer seines Teams. Bis auf die Langzeitverletzten Patrick Jäger und Fabian Buntz konnte das Trainerteam Schmid/Kling aus dem Vollen schöpfen und wollte endlich wieder mit dem Heimvorteil im Rücken was zählbares holen.
Nervös startete der Gastgeber beim 2:4 nach knapp 3 Minuten in die Partie. Der starke Luca Hauser und der flinke Pascal Mailänder glichen nach einer längeren Tordurststrecke nach knapp 10 Minuten zum 4:4 aus. Es war ein Spiel mit vielen Fehlern und Nicklichkeiten. Ein richtiger Spielfluss kam erst nach und nach auf. Beim 8:8 und Überzahl für die Hausherren wurde dann der erste von insgesamt 5 Strafwürfe an diesem Abend vergeben. Eine ungewohnte Schwäche des Aufsteigers, welche in Summe am Ende sehr weh tat. Die Gäste nutzten dann eine kleine Schwächephase der SHB zum 12:9 nach 20 Minuten, wo nicht nur der Torhüter oft allein gelassen wurde, sondern auch im Angriff überhastet agiert wurde. Routinier Rene Kraft ging voran und hielt nicht nur die Abwehr zusammen, sondern glänzte auch als Torschütze. Mit vereinten Kräften wurde bis zur Pause der Rückstand in ein 15:15 umgewandelt. Trainer Schmid war dennoch nicht zufrieden mit den ersten 30 Minuten. „Das war die schlechteste Halbzeit seit wir aufgestiegen sind und haben da unter unseren Möglichkeiten gespielt”, ärgerte sich Schmid über die erste Hälfte und hoffte wie die Zuschauer auf ein Happy End.
„Ein Spiel des ständigen Führungswechsels”, so könnte man die zweite Hälfte sehr gut beschreiben. Das Tempo war hoch und der Kampf aller Spieler Leidenschaftlich. Erneut wurden Strafwürfe und Chancen aus dem Spiel heraus leichtfertig vergeben, aber auch Denkendorf schaffte es nicht daraus Kapital zu schlagen. Tim Kraft übernahm nun Verantwortung von der Strafwurflinie und bis zum 27:27 knapp 10 Minuten vor dem Ende war die Spannung sehr hoch. Dann schlich sich wieder der Schlendrian ein und die abgezockten Gäste zogen auf 30:27 knapp 8 Zeigerumdrehungen vor dem Ende weg. Das Spiel drohte zu entgleiten. Doch die beiden SHB Rückraumshooter Luca Hauser und Tim Kraft egalsierten den Rückstand knapp 90 Sekunden vor dem Ende wieder. Die Gäste legten 40 Sekunden vor dem Abpfiff nochmal vor, doch Linkshänder Adrian Akermann machte 20 Sekunden vor dem Ende den Punktgewinn perfekt. Denkendorfs letzter Angriff wurde toll geblockt, aber große Freude kam weder beim Gegner noch bei der SHB auf. Angesichts des Punktgewinnes gegen ein echtes Kaliber kann der Aufsteiger aber dennoch sehr zufrieden sein.
Auch Trainer Sebastian Schmid war nach dem Spiel hin und her gerissen. „Ich bin etwas zwiegespalten heute. Wir holen zwar den Punkt und ich habe auch Glückwünsche bekommen, aber wir wissen nicht, ob wir uns jetzt freuen sollen oder nicht”, beginnt der 44 jährige seine Analyse kurz nach dem Schlusspfiff. „Es zeigt sich heute wieder sehr gut, wo wir im Moment stehen. Es fehlt der letzte Schritt, die Erfahrung, dann kommt auch noch Pech dazu, aber wir können definitiv mit dem Punkt leben”, so der SHB-Coach weiter und ergänzt: „Wenn du ohne Selbstvertrauen nach 3 Niederlagen einen Punkt holst, dann spricht das für die Moral der Mannschaft. Wir lassen uns nicht hängen und stecken Rückschläge gut weg”, lobt Schmid sein Team. Auf die Frage, ob es ein weiterer Schritt nach vorne war, sagte Schmid abschließend: „Wir machen weiter und stecken nie auf. Die Gegner zollen uns Respekt als Aufsteiger, weil wir gegen jede Mannschaft bisher mithalten. Wir haben solide Ergebnisse und arbeiten weiter ohne zufrieden zu sein!”
Es spielten: Gehringer und Kovalchuk im Tor; Mannbeiß, Hauser (8), T.Kraft (9), Ruoff (3/3), Braun, Lindenmaier, R.Kraft (3), Mailänder (3), Mezencev (5), Soderer (1), Weller, Akermann (2/1), Englisch
Zeitstrafen: SHB: 3 (Braun, Mezencev, Akermann)  TSV Denkendorf: 5
Strafwürfe: SHB: 9  (4 verwandelt)  TSV Denkendorf: 4 (2 verwandelt)
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Cemre Tuna und Koray Bahadir

Männer 2 unterliegen der SG Ulm & Wiblingen

SG Herbrechtingen-Bolheim unterliegt auswärts der SG Ulm & Wiblingen mit 24:29

Herbrechtingen/Ulm-Wiblingen – Die SG Herbrechtingen-Bolheim musste sich am Samstagabend in der Männer-Bezirksliga (Staffel 1) der SG Ulm & Wiblingen mit 24:29 (13:14) geschlagen geben. Vor 73 Zuschauern zeigte das Team von der Brenz eine engagierte Leistung, konnte den frühen Rückstand jedoch nicht mehr vollständig aufholen.

Die Gastgeber erwischten den klar besseren Start und setzten sich bereits in den ersten 15 Spielminuten mit 9:5 ab. Zwar kämpfte sich die SG Herbrechtingen-Bolheim bis zur Halbzeit wieder auf ein Tor heran (13:14), doch auch in der zweiten Hälfte behielt Ulm & Wiblingen zunächst die Oberhand und lag zwischenzeitlich mit fünf Toren in Führung.

Im letzten Viertel der Partie bewies die SG Herbrechtingen-Bolheim Moral und kam noch einmal heran, ohne jedoch das Spiel drehen zu können. Am Ende stand eine 24:29-Auswärtsniederlage zu Buche.

Bester Torschütze auf Seiten der SG Herbrechtingen-Bolheim war Lukas Wündisch mit acht Treffern. Insgesamt blieb die Begegnung weitgehend fair: Sieben Siebenmeter (davon fünf für die Gastgeber), vier Verwarnungen sowie sechs Zeitstrafen prägten das Spielgeschehen, Disqualifikationen gab es keine.

Bereits am kommenden Sonntagabend bietet sich die Chance zur Wiedergutmachung: Um 17:00 Uhr empfängt die SG Herbrechtingen-Bolheim die TSG Schnaitheim in der Bibrishalle.

 


 

Spielinfos

SG Ulm & Wiblingen – SG Herbrechtingen-Bolheim 29:24 (14:13)

15.11.2025, 20:00 Uhr, Ulm-Wiblingen

Zuschauer: 73

Torschützen SG Herbrechtingen-Bolheim:

Lukas Wündisch (8), Bastian Klein (5), Tristan Mannbeiß (5), Philipp Lindenmaier (3), Paul Baur (1), Samuel Kolb (1), Raphael Mannbeiß (1)

Weitere Spieler: Adam Agoston, Lukas Gaschler, Niklas Gerstner, Manuel Grüner, Tim Hagenmaier, Dominik Mittmann, Ruben Pflanz, Simon-Luca Dieter Schabel, Justin Vogel

Offizielle: Jakob Baumgart, Philipp Bischoff, Konstantin David Krämer, Mathias Sigl

Auswärtssieg für F2

Das Auswärtsspiel unserer Frauen 2 beim SC Lehr 2 begann mit einer kleinen Verzögerung: Der angesetzte Schiedsrichter war zunächst nicht anwesend, sodass schließlich ein Heimschiedsrichter einsprang und die Partie leitete. Trotz dieser ungewohnten Situation starteten unsere Frauen konzentriert und fokussiert in das Spiel. Von der ersten Minute an dominierten unsere Frauen 2 das Geschehen. Eine starke Abwehrleistung, unterstützt von hervorragend aufgelegten Torhüterin durch Annika Thierer, die mit zahlreichen Paraden einen wichtigen Grundstein für den frühen Vorsprung legte. Im Angriff spielte die Mannschaft sauber, geduldig und konsequent – Dabei zeigte sich vor allem unsere jüngste Spielerin Leonie Lutz in absoluter Topform: Mit starken 11 Toren! Insgesamt konnte sich nahezu jede Spielerin in die Torschützenliste eintragen, was die geschlossene Mannschaftsstärke noch einmal unterstreicht. Zur Halbzeit führte das Team bereits mit fünf Toren, ein verdientes Zwischenresultat nach einer souveränen ersten Hälfte. Nach dem Wiederanpfiff knüpften die Frauen nahtlos an ihre Leistung an, bauten den Vorsprung weiter aus und ließen den Gastgeberinnen keine Möglichkeit, noch einmal ins Spiel zurückzufinden. Über 60 Minuten zeigten unsere Frauen 2 eine geschlossene Mannschaftsleistung und überzeugten auf beiden Seiten des Feldes. Am Ende stand ein deutlicher und hochverdienter 20:31-Auswärtssieg. Mit diesem starken Auftritt im Rücken möchte die Mannschaft nun an die gezeigte Leistung anknüpfen – am kommenden Samstag, den 22. November, um 16 Uhr steht das nächste Heimspiel gegen die TSG Söflingen 2 an.
 
O-Ton Trainerin Nadine: „Ich bin sehr stolz auf das Team. Die letzten Spiele haben wir trotz unseres kleinen Kaders souverän absolviert. In den vergangenen Wochen gab es einige Veränderungen, und umso erfreulicher ist es, dass die Mannschaft weiterhin geschlossen auftritt. Dieser Zusammenhalt ist ein sehr wichtiger Faktor.“
 
Es spielten: Annika Thierer (im Tor), Ceyda Sahin (6), Linda Stürtz (2), Selina Frey-Sander, Lena Blickle (3), Annika Arndt (5), Isabella Zeun (4), Romina Häckler, Leonie Lutz (11)

Frauen 2 weiter auf Kurs

Damen 2 Bezirksliga

SG Herbrechtingen/Bolheim 2 – SG Burlafingen/PSV Ulm 2 26:19

Am Sonntag, den 10.11.2025, traten die Damen 2 von Herbrechtingen/Bolheim ersatzgeschwächt gegen die SG Burlafingen/PSV Ulm 2 an.
Trotz der dünnen Personaldecke starteten die Frauen 2 konzentriert und fanden sofort gut ins Spiel. Die Abwehr stand sicher,
und im Angriff wurden die Chancen effektiv genutzt. Kurz vor der Pause schlichen sich jedoch einige Fehler ein, wodurch der
mögliche größere Vorsprung nicht ganz gehalten werden konnte. So ging es „nur“ mit vier Toren Führung in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte kamen die Damen 2 erneut stark aus der Kabine. Ein überzeugender 6:0-Lauf gleich zu Beginn gab dem Team
wieder klare Kontrolle über das Spiel. Anschließend ließen die Frauen 2 nichts mehr anbrennen und spielten die Partie souverän
und abgeklärt zu Ende. Am Ende stand ein verdienter und ungefährdeter Sieg, mit dem die Damen 2 trotz ersatzgeschwächter
Ausgangslage eine überzeugende Leistung zeigten.

Es spielten: Leonie Lutz (9), Annika Arndt (6), Lena Blickle (5), Tugba Sahin (3), Jana Engelmann (2),
Selina Frey Sander (1), Mia Sophie Fust, Pia Hartmann, Romina Häckler, Annika Thierer (Tor)

Offizielle: Nadine Epple, Nathalie Gröner, Silke Koruza-Tscherpel

Im Angriff steckte der Wurm

Damen 1 – Oberliga

SHB – SG Böblingen/Sindelfingen 22:29

Im Angriff steckte der Wurm

Es ist die erste deutliche Niederlage für die SHB Damen in der Oberliga gegen den neuen Spitzenreiter der Tabelle SG Böblingen/Sindelfingen. Am Ende steht nach einer schwachen Angriffsleistung eine 22:29 Niederlage und viel Frust bei Mannschaft und Trainer des Aufsteigers. Was Trainer Sebastian Kieser von seiner Mannschaft vermisste und warum er auch sehr selbstkritisch mit der Niederlage umgeht.

Beim ersten Blick auf die Mannschaft beim Warmlaufen vermisste man auf Seiten der SHB die Spielmacherin Carmen Siller. Diese hatte sich unter der Woche im Training den Fuß verknackst und musste leider aussetzen. Keine guten Vorzeichen also gegen den bis dato Tabellenzweiten Böblingen/Sindelfingen. Natürlich sollte man im Spielverlauf das Fehlen ihrer Dynamik und Ideen im Spielaufbau deutlich merken, aber es mussten halt andere dafür in die Bresche springen. Zunächst sollte Hanna Grupp auf Mitte die entstandene Lücke schließen.

Nach knapp 4 Minuten stand es nach einer frühen Zeitstrafe gegen Susi Frey schon 4:1 für die Gäste und schon da sahen die Zuschauer in der Bibrishalle, wie schwer sich die Mannschaft von Trainer Sebastian Kieser im Angriff gegen die gut gestaffelte Abwehr von Böblingen/Sindelfingen tat. Im weiteren Verlauf wurde es dann besser und auch die Abwehr stand kompakter. Beim 7:9 durch Anki Lindenmaier nach knapp 14 Minuten war die Nervosität abgelegt und man war im Spiel. Eine unnötige Schwächephase mit vielen verworfenen Chancen ermöglichte es den flott aufspielenden Gästen, einen 5:0-Lauf und eine Führung auf 16:9 knapp 5 Minuten vor der Pause hinzulegen. Das Spiel drohte früh zu entgleiten, aber jetzt kämpften die Blau/Weißen und verringerten den Abstand zumindest auf 5 Tore (13:18).

„Wir haben das Spiel heute in der ersten Halbzeit verloren“, sagte Trainer Kieser nach dem Spiel und musste sehr lange zurückdenken, wann man zuletzt so eine schwache Hälfte gespielt hatte. „18 Tore sind zu viel in einer Halbzeit. Unser Matchplan ist da nicht aufgegangen“, ärgerte sich Kieser und hoffte auf ein Aufbäumen seiner Mannschaft.

Tatsächlich keimte bei den Fans der SHB wieder Hoffnung nach den Treffern von Lisa Schönefeldt, Hanna Grupp und Marie Brachert zum 16:19 auf. Wieder schlich sich der Chancenteufel ins Spiel der Hausherrinnen, und der Gast konnte wieder leicht enteilen. Es war in der Folge ein Spiel, bei dem man als Zuschauer nie so richtig dran glaubte, dass was gehen könnte, und auch die Mannschaft spielte nicht mit dem letzten Willen, etwas Zählbares zu holen. Aus kämpferischer Sicht kann man dem Aufsteiger zwar nichts absprechen, aber spielerisch wurden keine Lösungen gefunden, und der Favorit hatte letztlich leichtes Spiel. Die zweite Halbzeit wurde zwar nur mit zwei Toren verloren, aber am Ende steht eine deutliche Niederlage – und mit einer konsequenteren Chancenverwertung wäre auch gegen den sicher nicht übermächtigen Gegner etwas drin gewesen.

Trainer Sebastian Kieser haderte nach dem Spiel dann auch hauptsächlich mit dem Angriff seiner Mannschaft. „Wir haben es in der zweiten Halbzeit gut gemacht und bis zur 55. Minute nur 10 Gegentore bekommen. Leider haben wir es auch nicht geschafft, Tore zu machen“, so der 46-Jährige, der während des Spiels auch viel umstellte. „Vielleicht hab ich heute ein bisschen zu viel ausprobiert aufgrund unserer personellen Situation. Es war einfach nicht optimal heute“, so Kieser, der sich aus der Niederlage sehr selbstkritisch nicht rausnimmt. „Ich hatte heute auch nicht meinen besten Tag. Ich habe Entscheidungen getroffen, die nicht optimal waren, somit habe ich heute auch nicht die Leistung auf der Bank gebracht, die es für einen Sieg gebraucht hätte“, nimmt Kieser die Schuld für die Niederlage auch auf seine Kappe. Der Blick geht aber natürlich nach vorne: „Wir werden in den nächsten Einheiten Passgenauigkeit und Wurfqualität trainieren, denn wir sollten in den nächsten Spielen wieder dringend punkten.“ Zumindest ist man in der Tabelle durch die Niederlage nicht weiter abgerutscht.

Es spielten: Hirsch und Serwe-Hug im Tor; Grupp (1), Fleischer, Sahin (1), Schweda, Braun (1), Lier (3), Brachert (9/3), Krempien (4), Schönefeldt (1), Lindenmaier (2), Frey
Zeitstrafen: SHB: 4 (Frey 2, Fleischer, Grupp) – SG Böblingen/Sindelfingen: 4
Strafwürfe: SHB: 6 (3 verwandelt) – SG B/S: 4 (2 verwandelt)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Manuel und Simon Khater (Vogt)

Bitterer Abend für die SHB!

Männer 1 – Verbandsliga

SHB – SG Ober-/Unterhausen 33:34

Bitterer Abend für die SHB!

Am Ende war es eine Frage der Cleverness und der Unerfahrenheit. Nach einem rassigen und tollen Verbandsligaspiel gab die SHB vom Trainergespann Sebastian Schmid und Michael Kling in den letzten Sekunden den sicher geglaubten Punktgewinn aus der Hand und verlor mit der Schlusssirene 33:34. Rückraumass Tim Kraft droht nach einem harten Einsteigen länger auszufallen. Was Trainer Sebastian Schmid gut fand und wo er seine Zuversicht für die nächsten Spiele hernimmt.

„Es war heute ein ereignisreicher Abend, aber insgesamt sehr bitter für uns“, sagte der 44-jährige Schmid nach dem Spiel. Betrachtet man den Spielverlauf, kann er seiner Mannschaft wiederum keinen Vorwurf machen. Personell musste Schmid nur auf die länger verletzten Patrick Jäger und Fabian Buntz verzichten, aber Luca Hauser war nach seiner Grippe wieder mit dabei.

Mit der SG Ober-/Unterhausen kam eine Mannschaft in die Bibrishalle, die auf dem Papier auf Augenhöhe war – nahezu identisches Torverhältnis, aber mit mehr Punkten. Trotzdem wollte der Aufsteiger nach den knappen Niederlagen zuletzt endlich wieder in die Spur finden. Ohne Nervosität und sehr konsequent legte die SHB los: Durch Tim Kraft, Luca Ruoff und den furiosen Daniel Mezencev war beim 6:3 nach 8 Minuten ein guter Start gelungen. Leider musste Tim Kraft nach einem Stoß in der Luft wegen Rückenproblemen vom Platz, versuchte es später aber nochmal. Weiter agierten die Gastgeber trotzdem fast fehlerfrei, und beim 13:9 nach 19 Minuten durch Flügelflitzer Benedikt Englisch war man voll im Plan. Auch beim 15:11 durch Luis Soderer hielt der Vorsprung noch, aber jetzt kam der flott spielende Gast besser ins Spiel und war beim 16:15 knapp 3 Minuten vor der Pause wieder im Nacken. Mit 18:16 ging es nach einer spielerisch tollen ersten Halbzeit in die Kabine.

In der zweiten Halbzeit entwickelte sich dann ein offener Schlagabtausch. Knapp 41 Minuten wogte das Spiel hin und her, und keine Mannschaft verschaffte sich einen entscheidenden Vorteil. Die Abwehrreihen hatten viel zu tun, aber die Würfe beider Teams waren gut vorbereitet – und so fielen erneut viele Tore. Zunächst konnten die Gäste auf 2 Tore enteilen, aber der unermüdliche Spielmacher Lars Braun führte geschickt Regie, und beim 32:30 knapp 5 Minuten vor dem Ende durch Youngster Tristan Mannbeiß war man zuversichtlich, etwas Zählbares mitzunehmen. Der wurfgewaltige Rückraum der Gäste schaffte es dann wieder zum Ärger des SHB-Trainerteams, das Spiel zu drehen. Luca Ruoff erzielte den Ausgleich, und Alex Kovalchuk im Tor der SHB parierte einen Wurf. Knapp 25 Sekunden vor dem Ende nahm Trainer Schmid die Auszeit. Ein schöner Spielzug wurde angesetzt und Tristan Mannbeiß kam auf Außen in guter Position zum Wurf – leider klatschte der Ball ans Lattenkreuz. Die Gäste legten knapp 6 Sekunden vor dem Ende die Karte zur Auszeit. Viel Zeit für einen Spielzug, den die SG Ober-/Unterhausen abgezockt zu Ende spielte und den Siegtreffer mit der Schlusssirene unter großem Jubel markieren konnte. Wie schon gegen Pfullingen toll gekämpft und unter Wert geschlagen. Rückraumspieler Tim Kraft droht nach seinem heftigen Fall aufs Kreuz leider länger auszufallen – was für die SHB sicher eine Katastrophe wäre.

Trainer Sebastian Schmid war nach dem Spiel somit bedient, analysierte aber sachlich: „Wir machen es insgesamt nicht schlecht heute und haben keine längere Schwächephase im Spiel. Die Unerfahrenheit zeigte sich dann wieder am Schluss“, so der 44-Jährige, der sich ärgerte, dass sich seine Mannschaft für eine tolle Leistung nicht belohnte. „Am Ende fragt halt keiner, ob wir toll gekämpft haben. Uns fehlen halt die Punkte, die wir aus den letzten Spielen hätten holen können“, haderte Schmid und ergänzte: „Wir agieren bisher immer auf Augenhöhe und können mithalten. Wir gehören definitiv in diese Liga.“ Auf die Frage, wie es nun weitergeht, hofft der SHB-Trainer: „Zum Glück haben wir jetzt eine Woche Pause, in der ich erstmal trainingsfrei gegeben habe. Wir werden hoffentlich alles auskurieren und es dann mit einer anderen Mannschaftsstärke angehen – denn es muss ja weitergehen, irgendwie.“

Es spielten: Beuthner, Gehringer, Kovalchuk im Tor; Mannbeiß (4), Hauser (5/1), T. Kraft (3), Ruoff (6), Braun (5), Lindenmaier, R. Kraft, Mailänder, Mezencev (5), Soderer (1), Weller, Ackermann (2/2), Englisch (2)
Zeitstrafen: SHB: 1 (T. Kraft) – SG Ober-/Unterhausen: 6
Strafwürfe: SHB: 3 (alle verwandelt) – SG O/U: 5 (4 verwandelt)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Manuel Mauch und Bernd Schöllkopf (Ebersbach)