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Herbrechtinger Stadtfest 2026 🎉

Am 11. & 12. Juli 2026 ist es wieder soweit – das Herbrechtinger Stadtfest lädt zum Feiern ein! 🍻

Die Handballer der SHB bewirten euch auch in diesem Jahr wieder am Optiker Rompf in der Langen Straße. Kommt vorbei, genießt leckere Speisen und kühle Getränke und verbringt mit uns ein tolles Stadtfest-Wochenende. Wir freuen uns auf euch! 💙🤍

Klassenerhalt? Relagation? Abstieg?

Frauen Oberliga
SHB – VFL Waiblingen  37:32
Klassenerhalt? Relagation? Abstieg?
Die Obrligadamen der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim haben ihre Hausaufgabe beim deutlichen 37:32 Heimsieg gegen die Reserve des
VFL Waiblingen erledigt. Leider hat im Gegenzug Pfullingen sein Heimspiel gegen Bargau/Bettringen gewonnen, so dass die Mannschaft von Trainer
Sebastian Kieser nachsitzen muss. Welche Konstellation jetzt auf die SHB zukommt und was Trainer Sebastian Kieser maßlos ärgert.
„Die Stimmung ist im Moment leider nicht so gut”, sagt SHB Trainer Kieser nach dem Spiel. Tatsächlich ist nach dem nie gefährdeten Sieg gegen
die Zeitligareserve Waiblingen warten angesagt. Der Aufsteiger hat nach einer verkorksten Vorrunde und nur 4 Punkten als Tabellenletzter nicht gut
in der neuen Liga begonnen. Angesichts von 17 Zählern in der Rückrunde hätten es die SHB Damen verdient in der Liga zu bleiben.
Im Spiel selber waren alle fokussiert und mit dem Fünkchen Resthoffnung, welche beim Parallelspiel Pfullingen gegen Bargau/Bettringen lag.
Leider leistete Bargau/Bettringen nicht die erforderliche Schützenhilfe. „Wenn man sieht, dass Bargau/Bettringen mit einer Rumpftruppe nach Pfullingen fährt,
dann grenzt das meiner Meinung nach schon etwas an Wettbewerbsverzerrung”, ärgerte sich der 48 jährige angesichts der Niederlage, welche seine Mannschaft nun
zum Nachsitzen zwingt.
Im Spiel selber hatte man zu keinem Zeitpunkt Probleme mit den ersatzgeschwächten Waiblingerinnen. Herausragend war die Torhüterleistung von Marielle
Serwe-Hug und die 14 Tore von Marie Brachert die sich bei der SHB sehr wohl fühlt und auch nächste Saison das Trikot der Blau/Weißen tragen wird. Insgesamt erzielte
Brachert sagenhafte 203 Tore in ihrer ersten Oberligasaison in 24 Spielen.
Die übrige Mannschaft konnte ebenfalls überzeugen und alle Feldspielerinnen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. „Das war durch die Bank eine tolle Leistung. Wir haben das Spiel heute dominiert
und kontrolliert”, freute sich Kieser zwar über den deutlichen Sieg, machte sich aber gleichzeitig Gedanken über das „was wäre wenn…..!”
Denn wie in den Jahren zuvor steht man am Ende wieder ratlos da und weiß bis weit in den Juni rein nicht wie es weiter geht.
„Ich muss jetzt meine Mannschaft auf eine Relegation vorbereiten, wo wir selbst bei einem Erfolg nicht wissen, ob wir drin bleiben oder absteigen”, ärgert sich der 48 jährige, da
nämlich am 14.06.2026 eine Bundeligaquali gespielt wird und davon abhängt ob die SHB in der Oberliga bleibt, oder absteigt.
„Da muss man schon auch mal an den Verband appelieren, dass das Ganze mal überdacht wird. Die wissen gar nicht, was sie mit dieser andlosen Warterei den
Spielerinnen und Spieler zumuten”, sagt Kieser der auch die ökonomische Sichtweise in den Raum stellt. „Es entstehen für die Vereine enorme Kosten für Fahrten,
Schiedsrichter, Hallengebühren. Das ist für mich schon grenzwertig”, hebt Kieser mahnend den Finger in Richtung Handballverband.
Erreichen wird er wahrscheinlich nichts mit seiner Forderung, aber jetzt gilt es auch zunächst den vollen Fokus auf den Endspurt zu legen.
Das erste Spiel steigt am Vatertag gegen die Viertletzten der Oberligastaffel 1 TSV Rot-Malsch (bei Heidelberg). „Ich werde die Mannschaft für diese Spiele
aufrichten und versuchen die Köpfe frei zu bekommen”, sieht Kieser eine große Aufgabe für die Relegation, welche eventuell für die berühmte Katz sein könnte.
Wehmütig wurde es dann noch nach dem Spiel der Damen, als Moderatorin Marielle Serwe-Hug verdiente Spielerinnen verabschieden musste. Außenspielerin
Franziska Braun wird vom Handball kürzer treten, zudem werden Laura Lier und Steffi Renner nach ihren schweren Verletzungen ihre Karriere an den Nagel hängen müssen.
Spielmacherin Carmen Siller möchte nach eigener Angabe eine Auszeit vom Handball nehmen.
Der Abschied der genannten wird ein herber Verlust für die Mannschaft darstellen. Einen Neuzugang gibt es auch für nächste Saison. Vom Verbandsligaabsteiger Lehr, wird Rückraumspielerin Eva Blessing zu den
SHB-Damen dazu stoßen.
Es spielten: Serwe-Hug und Hirsch im Tor; Grupp (1), Fleischer (1), Sahin (1), Schweda (3), Braun (2), Brachert (14/6), Krempien (6), Schönefeldt (1), Lindenmaier (2),
Frey (2), Siller (4)
Zeitstrafen: SHB: 3 (Grupp, Braun, Krempien)  VFL Waiblingen: 2
Strafwürfe: SHB: 6 (alle verwandelt)  VFL Waiblingen: 7 (alle verwandelt)
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: David Stäbler und Matthias Straub vom EK Bernhausen

SHB macht den Spielverderber!

Männer Verbandsliga

SHB – HV RW Laupheim 37:32
SHB macht den Spielverderber!

Was für ein Abschluss in der Herbrechtinger Bibrishalle für die Verbandsligahandballer der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim. Nach einem furiosen
37:32 Sieg über den Tabellenführer HV RW Laupheim schließt man die Saison nicht nur mit einem positiven Punktekonto und Platz 6 ab, sondern verdarb
den Gästen den schon sicher geglaubten Aufstieg in die Oberliga. Was der Garant für den tollen Sieg war und auf was der SHB Trainer Sebastian Schmid besonders
stolz war.

„Das war heute die Krönung auf eine überragende Saison”, schwärmte der 45 jährige Sebastian Schmid angesichts der fulminanten Leistung seiner Mannschaft, denn diese
hat den fast übermächtig erscheinenden Gegner Laupheim am Ende deutlich geschlagen. „Wir schlagen in dieser Saison die ersten 3 der Tabelle und haben heute Laupheim
verdient geschlagen”, freut sich Schmid, der auf die Kraft Brüder verzichten musste, aber sonst personell gut besetzt war. Die Gäste aus Laupheim reisten mit voller Kapelle an und
brachten 200 feierwütige Fans mit in die Bibrishalle. Vor einer sehr stattlichen und ohrenbetäubenden Kulisse ging es somit dann zunächst sehr umkämpft zur Sache.
Laupheim legte mit ihren „Rückraum-Stars” Kenan Durakovic (ehem. 1.Bosnische Liga) und Linkshänder Nikola Potic der u.a. für Skopje und Zagreb schon in der Champions League auflief gut los.
Beim 7:11 nach 18 Minuten schien alles seinen Gang zu gehen. Die SHB nahm die Auszeit um den Fluss der Gäste zu stoppen. Ein sagenhafter 8:0 Lauf bescherte den Hausherren unter
großem Jubel dann eine 15:11 Führung nach 28 Minuten. Ein großer Verdienst war die Umstellung der Abwehr auf 2 vorgezogene Spieler und einen herausragenden Torhüter
Pascal Gehringer. Mit einer 16:14 Halbzeitführung ging es dann in die Halbzeitpause.
Trainer Sebastian Schmid und sein Co-Trainer Michael Kling warnten vor der großen Qualität der Gäste. Sie glaubten an ein Aufbäumen und wütende Angriffe des designierten Aufsteigers.
Nach 41 Minuten lag Laupheim auch mit 22:19 in Führung und die mitgebrachten Meistershirts wurden schon einmal bereit gestellt. Die Stimmung in der Halle war grandios und
die Fans der SHB standen in Puncto Anfeuerung dem Laupheimer Anhang in nichts nach. Die überragenden SHB-Akteure Lars Braun, Daniel Mezencev und Luis Soderer schafften den Ausgleich und jetzt
merkte man den Gästen die Nervosität langsam an. Der pfeilschnelle Luca Ruoff stellte mit einem 3er Pack auf 25:22 und die Halle bebte. Laupheim blieb zunächst dran, aber immer mehr
technische Fehler schlichen sich beim Ligaprimus ein und im Tor war Pascal Gehringer kaum zu bezwingen. Der Ball lief bei den Hausherren und Lars Braun und Daniel Mezencev
trafen wie am Schnürchen. Die Stimmung bei den Laupheimern wechselte immer mehr von Euphorie in große Enttäuschung, denn die SHB spielte wie im Rausch und geann am Ende
deutlich mit 37:32. Überschwänglich wurde der sensationelle Sieg gefeiert, während die Gäste nun in die Relegation muss, da der direkte Konkurrent Bartenbach sein Spiel in Pfullingen
gewann und damit direkt aufsteigt.

Nach dem Spiel gab es auch bei den Männern 2 Verabschiedungen. Spielmacher Pascal Mailänder wird sich aus der ersten Mannschaft zurück ziehen und künftig die 3. Mannschaft verstärken.
Mailänder wird menschlich und sportlich einen herben Verlust für die Verbandsligahandballer darstellen. Zudem wird Torhüter Alexander Kovalchuk der vor 3 Jahren aus der Ukraine zur SHB
stieß eine Ausbildung absolvieren und wird deshalb nicht mehr zur Verfügung stehen.

Trainer Sebastian Schmid der weitere 2 Jahre bei der SHB an der Seitenlinie stehen wird schwärmte nach dem Spiel von seiner Mannschaft. „Das zeigt heute den Charakter der Mannschaft, obwohl es um
nichts mehr ging, sich so reinzuhängen. Sie haben gekämpft und sind gerannt, das zeichnet meine Mannschaft aus, dass sie immer gewinnen wollen”, freut sich Schmid der ergänzt. „Es ist
etwas entstanden in der Mannschaft, das macht mich stolz und freut mich sehr”, sagt der Langenauer, der hofft, dass die Entwicklung noch nicht zu Ende ist. „Wir haben eine Top Qualität iim Team, aber wir müssen in der nächsten Saison konstanter werden”, so Schmid hoffnungsfroh. Zum Spiel sagte der SHB-Trainer noch abschließend: „Keiner hat es heute bereut in der Halle zu sein, außer er kam aus Laupheim. Die Jungs haben es sich redlich verdient so abzuschließen”.

Es spielten: Gehringer und Kovalchuk im Tor; Buntz (1), Mannbeiß (1), Hauser (2), Ruoff (6/4), Braun (11), Lindenmaier, Englisch (1), Mailänder (3), Mezencev (6), Soderer (3), Weller, Jäger (3), Akermann
Zeitstrafen: SHB: 2 (Englisch, Mezencev) HV RW Laupheim: 6
Strafwürfe: SHB: 6 (4 verwandelt) HV RW Laupheim: 2 (beide verworfen)
Zuschauer: 550
Schiedsrichter: Manuel und Simon Khater vom HC Vogt

Enttäuschung vor Rekordkulisse

Männer Verbandsliga
SHB – TSV Bad Saulgau 32:34

Mit leeren Händen kehrten die Verbandsligahandballer aus der Bäderstadt Saulgau zurück. Beim 32:34 offenbarte die Mannschaft vom Trainergespann Sebastian Schmid und Michael Kling unerwartete Schwächen und verliert zwar verdient, sichert sich aber trotzdem vor dem letzten Spiel den 6. Tabellenplatz. Was Trainer Schmid bemängelte und wovor er vor dem letzten Spiel besonders warnt.

Der Kronried! Für die Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim in den letzten Jahren immer ein besonders heißes Pflaster. Bekannt für viele Zuschauer, eine hitzige Atmosphäre und meist enge Duelle. Die Mannschaft des TSV Bad Saulgau steht noch Mitten im Abstiegskampf und zu diesem wichtigen Spiel kamen über 800 Zuschauer in die Kronriedhalle. Für die SHB die den Klassenerhalt schon vorher gesichert hatte ging es nur noch um die goldene Ananas, aber die wollte man unbedingt holen. Personell konnte man bis auf Tim Kraft aus dem Vollen schöpfen, aber geprägt von vielen technischen Fehlern gestaltete man die erste Halbzeit. Von Beginn liefen die Gäste einem Rückstand hinterher. Trainer Schmid verstand meist die Welt nicht mehr. „Wir bekommen 8 Gegenstoßtore in der ersten Halbzeit und lassen sie so am Leben”, ärgerte sich der 45 jährige der dies bisher noch nie als Problem bei seiner Mannschaft sah. Trotz der Schwächen ging man mit einem hoffnungsfrohen 16:18 Rückstand in die Pause. „Wir haben die Fehler in der Halbzeit besprochen, aber weiter nicht in den Griff bekommen”, so Schmid zu seiner Halbzeitansprache. Tatsächlich taten sich die Blau/Weißen weiterhin ungewohnt schwer, was laut Schmid sicher nicht an der Zuschauerkulisse lag.
Knapp 8 Minuten vor dem Ende stand es 28:28 und der Hoffnungsschimmer lebte wieder. Trotz Unterzahl legten die Gastgeber einen 3:0 Lauf zur Vorentscheidung hin. Von diesem Zwischenspurt des abstiegsbedrohten Gegners erholten sich die SHB`ler nicht mehr. Am Ende stand die knappe Niederlage, welche angesichts des sicheren 6. Platz aber nicht allzu enttäuscht angenommen wurde.

Trainer Sebastian Schmid war trotzdem bedient und sagte nach dem Spiel: „Wir hätten heute 2 Punkte mitnehmen müssen, wenn wir halbwegs solide gespielt hätten”, so Schmid zur Leistung seiner Mannschaft, der ihr das Engagement aber nicht absprechen wollte. „Sie haben gekämpft, aber die Lockerheit hat irgendwie heute gefehlt”, so ein verwunderter Schmid der für das letzte Spiel gegen den Tabellenführer Laupheim mahnend den Finger hebt. „Das war heute ein Warnschuss, denn wenn wir so gegen Laupheim auftreten, kassieren wir 50 Gegentore. Da müssen wir die Lehren von heute daraus ziehen und dann eine Schippe drauf legen”, sagt Schmid, der aber mit dem sicheren 6. Tabellenplatz schon jetzt mehr als zufrieden sein kann.

Es spielten: Gehringer und Kovalchuk im Tor; Buntz (1), Mannbeiß (1), Hauser (8), Ruoff (2), Braun (4/1), Lindenmaier, Englisch, R.Kraft, Mailänder, Mezencev (6), Soderer (4), Jäger (3), Akermann (3/3)
Zeitstrafen: SHB: 6 (Jäger 2, Akermann, Braun, Ruoff, Hauser) TSV Bad Saulgau: 6
Strafwürfe: SHB: 5 (4 verwandelt) TSV Bad Saulgau: 3 (alle verwandelt)
Zuschauer: 800
Schiedsrichter: Kain Sauer und Thomas Ströh

Der direkte Klassenerhalt ist noch drin

Frauen Oberliga
SHB – SG Dornstetten 36:30

Die Hoffnung lebt unter dem Buigen. Die Damen der SHB können nach dem souveränen 36:30 Erfolg gegen die SG Dornstetten weiterhin auf den direkten Klassenerhalt hoffen. Der Relegationsplatz ist jetzt schon sicher und bei entsprechender Schützenhilfe wäre sogar der direkte Ligaverbleib noch drin. Worüber sich Trainer Sebastian Kieser dennoch etwas ärgerte und worauf er besonders stolz war.

Eine Saison mit vielen Höhen und Tiefen bestritt der Aufsteiger bisher. Wieder einmal ging es in eine harzfreie Halle, zum gesicherten Tabellensiebten Dornstetten, welcher zu Hause im Hinspiel schon mit 35:31 bezwungen wurde. Personell konnte Kieser auf alle verfügbaren gesunden Spielerinnen zurückgreifen und diese legten gleich los wie die Feuerwehr. Nach 7 Minuten stand es bereits 5:0, was Trainer Kieser etwas wunderte. „Anfangs hatte man den Eindruck, dass Dornstetten ohne Harz mehr Probleme hatte als wir” schmunzelte Kieser. Die grüne Karte wurde von den Dornstettern zur Auszeit gelegt um den Anfangslauf der SHB-Damen zu stoppen. Die Gastgeberinnen kamen dann auch tatsächlich besser ins Spiel und konnten etwas verkürzen. Nach einem üblen Foul an der späteren 13 fachen Torschützin Marie Brachert nach 12 Minuten gab es folgerichtig die rote Karte. Brachert fiel in der Folge einige Minuten aus, was der Gegner zur weiteren Aufholjagd ausnutzte. Beim 11:9 war Dornstetten in Reichweite, aber die wieder auf das Spielfeld zurückgekehrte Marie Brachert mit 4 Treffern sowie Carmen Siller und Sabrina Krempien stellten furios auf ein sicheres 18:13 zur Pause.
Carmen Siller und Franzi Braun bescherten ihrer Mannschaft beim 20:13 einen perfekten Auftakt in die zweite Hälfte und ein beruhigendes Polster. Dornstetten lief dem Rückstand in der Folge verzweifelt hinterher. Die Gäste spielten aus einem Guss und unbeeindruckt weiter und lagen teilweise sogar mit 10 Treffern in Führung (35:25). Am Ende konnte Dornstetten zwar noch Ergebniskosmetik betreiben, aber am sicheren Erfolg für die SHB ließ sich freilich nicht mehr rütteln. Mit 19:27 Punkten und Platz 10 ist man sicher bei den Relegationsspielen dabei. Sollte Pfullingen seine beiden letzten Spiele verlieren und die SHB ihr letztes zu Hause gegen Waiblingen gewinnen, dann wäre der direkte Klassenerhalt gesichert. Zumindest haben die Damen nach der Zusage Kiesers für die nächste Saison auf der Trainerbank Planungssicherheit. Welche Liga es nächstes Jahr sein wird, steht noch in den Sternen.

Trainer Sebastian Kieser war nach dem Spiel sehr zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es war ein perfekter Tag mit 2 Punkten ohne Harz und der FCH hat auch gewonnen, was will man mehr”, schmunzelte der 48 jährige nach dem Spiel. Seiner Meinung nach, war die Defensive der Schlüssel zum Sieg. „Wir haben in der Abwehr sehr gut agiert und den Gegner zu Fehler gezwungen”, freute sich Kieser der dennoch ein Härchen in der Suppe fand. „Wir haben wieder zu viele Chancen vergeben”, ärgerte sich der SHB Coach, der aber dank des großen Vorsprunges viel wechseln konnte. Auf die reelle Chance zum direkten Ligaverbleib angesprochen meinte Kieser abschließend: „Wir machen unsere Hausaufgaben und schauen dann, was die Konkurrenz macht”. Mit dieser Leistung wäre man bei anstehenden Relegationsspielen sicher gut gerüstet.

Es spielten: Serwe-Hug und Hirsch im Tor; Grupp (3/1), Fleischer, Sahin (1), Schweda (4), Braun (2), Brachert (13/2), Krempien (2), Schönefeldt (3), Lindenmaier, Frey (2), Siller (6)
Zeitstrafen: SHB: 5 (Lindenmaier 2, Grupp, Frey, Schönefeldt) SG Dornstetten: 4 (Rote Karte: 13.Minute)
Strafwürfe: SHB: 4 (3 verwandelt) SG Dornstetten: 2 (einen verwandelt)
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Michael Fahrion und Michael Neumann

Einladung zur Hauptversammlung!

Einladung zu den Hauptversammlungen der Handballabteilungen und der SG Herbrechtingen-Bolheim

Die Handballabteilungen des SV Bolheim und des TSV Herbrechtingen sowie die Spielgemeinschaft SG Herbrechtingen-Bolheim laden ihre Mitglieder zu den diesjährigen Hauptversammlungen ein.

Die Versammlungen finden am Montag, den 27. April 2026, in folgender Reihenfolge statt:

18:00 Uhr
SV Bolheim 1900 e.V. – Abteilung Handball
Foyer der Buchfeldhalle, Bolheim

18:30 Uhr
TSV Herbrechtingen – Abteilung Handball
Bibrishalle Herbrechtingen

19:00 Uhr
SG Herbrechtingen-Bolheim – Gemeinsame Hauptversammlung
Bibrishalle Herbrechtingen

Da es sich um eine Spielgemeinschaft handelt, finden zunächst die Versammlungen der beiden Stammvereine statt, bevor im Anschluss die gemeinsame Hauptversammlung der SG durchgeführt wird.

Die Vorstandschaften bitten um eine zahlreiche Teilnahme der Mitglieder.

SHB unbeschwert zum Kantersieg!

Männer 1 Verbandsliga
SHB – TSV Esslingen 35:24

SHB unbeschwert zum Kantersieg!

Mit dem feststehenden Ligaverbleib im Hinterkopf spielt es sich einfach besser. In Esslingen machte der Aufsteiger, der zuletzt schon
3 Spieltage vor Ende der Saison den Klassenerhalt schaffte beim 35:24 kurzen Prozess und siegte auch in dieser Höhe hoch verdient.
Was für Trainer Sebastian Schmid den Ausschlag gab und welches Ziel er noch für die beiden letzten Spiele ausgibt.

Gelöst und unbeschwert reiste der SHB Troß vergangenen Sonntag nach Esslingen zum bereits feststehenden Absteiger um den tollen 6.
Tabellenplatz zu festigen. Personell nicht komplett, aber mit der Gewissheit befreit aufspielen zu können tat sich die Mannschaft vom Trainergespann
Sebastian Schmid und Michael Kling, die auch in der nächsten Saison wieder gemeinsam für die Mannschaft zuständig sein werden erstaunlich
schwer gegen ebenfalls dezimierte Gastgeber. „Man merkte Anfangs deutlich, dass es für beide Mannschaften um nichts mehr ging”, sagte Trainer Schmid
nach dem Spiel, der unter der Woche etwas lockerer trainieren ließ um zu sehen wie die Mannschaft darauf reagiert. Man lag sogar nach 23 Minuten mit
11:13 hinten, was für den SHB-Coach dann doch zu viel war und die Karte zur Auszeit legen musste. Luca Hauser, der stark aufspielende Tim Kraft und
Daniel Mezencev konnten zumindest einen 14:13 Vorsprung zur Pause heraus werfen.
„Ich habe in der Halbzeit gesagt, dass wir das Tempo hoch halten wollen”, spekulierte Schmid in der Pause darauf, dass der Gegner irgendwann nachlassen könnte.
Tatsächlich ließ die Gegenwehr des Tabellenletzten mit jeder Minute der zweiten Halbzeit mehr und mehr nach. Der Ball lief rund im Angriff und das SHB Trainerduo
konnte viel wechseln. Beim 24:17 durch Routinier Pascal Mailänder in der 43. Minute war die Vorentscheidung gefallen und der Widerstand der Hausherren
endgültig gebrochen. Die letzten Minuten der Begegnung glichen eher einem lockeren Trainingsspiel und letztlich ungefährdet konnte die SHB als Sieger vom Platz gehen.
Mit nun 25:23 Punkten und Platz 6 in der Tabelle ließ es sich nach dem Spiel natürlich entsprechend locker feiern, auch wenn es leider Sonntag Abend war.

Trainer Sebastian Schmid war nach dem Spiel ebenfalls gelöst, was man sonst vom 45 jährigen eher nicht so kennt. „Das war eine tolle Leistung mit einem
Saison-Rekordsieg in auswärtiger Halle”, wusste Schmid und lobte vor Allem seine Defensive. „Wir sind hinten konsequent drauf gegangen und haben das Spiel
glücklicherweie früh entschieden”, so der 45 jährige der für die letzten beiden Spiele gegen Bad Saulgau und Laupheim noch ein Ziel ausgibt. „Wir wollen
nicht das Gas raus nehmen und mit einem positiven Punktekonto und Platz 6 abschließen”, fordert Schmid der ergänzt: „Wir sind weiter hungrig und noch nicht fertig!”

Es spielten: Gehringer und Kovalchuk im Tor; Soderer (4), Buntz (2), Mannbeiß (1), Hauser (4), T.Kraft (8), Ruoff, Braun (2), R.Kraft, Mailänder (2), Mezencev (5),
Jäger (3), Akermann (4/3)
Zeitstrafen: SHB: 3 (Hauser, Braun, Jäger) TSV Esslingen: 5 (Rote Karte: 36.)
Strafwürfe: SHB: 3 (alle verwandelt) TSV Esslingen: 4 (3 verwandelt)
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Mario Keppler und Tobias Schühle

Gemäldeausstellung

vom 18.04. bis zum 26.06. in der Stadtbibliothek.

Der pure Wahnsinn in Betzingen! SHB macht Klassenerhalt perfekt!

SHB – TSV Betzingen 31:30

Es ist vollbracht! Die Verbandsligahandballer der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim spielen nach einem dramatischen 31:30 Erfolg in Betzingen auch nächste Saison in der Verbandsliga. Knapp 14 Minuten vor Schluss lag die Mannschaft vom Trainergespann Sebastian Schmid und Michael Kling noch mit 18:28 hinten. Was der Schlüssel zum Sieg letztlich war und was die Mannschaft sich jetzt laut Trainer Schmid mehr als verdient hat.

„Das war ein unglaubliches Spiel für alle die dabei waren und das erleben durften”, sagte ein sichtlich ergriffener Coach der SHB nach dem Spiel, denn aufgrund des zwischenzeitlichen 10 Tore Rückstandes gab niemand in der Halle nur einen Pfifferling mehr auf die Blau/Weißen. Was dann in den letzten Minuten des Spieles passierte wird wohl in die Geschichtsbücher der SHB eingehen.
Die Vorzeichen waren vor dem Spiel klar. Insgesamt waren es noch 4 Matchbälle zum Ligaverbleib, dazu konnte man personell aus dem Vollen schöpfen und das Hinspiel ging mit 34:21 klar an die SHB. Was sollte also noch groß schief laufen? Doch da war leider noch das absolute Harzverbot in der Betzinger Sporthalle, welches schon so manches Team zur Verzweiflung brachte. Nur 3 Heimspiele verloren die Betzinger in dieser Saison bis Dato und so wollte die Mannschaft von der SHB nicht unvorbereitet in dieses Spiel gehen. „Wir hatten unter der Woche eine gemeinsame Trainingseinheit mit dem Heidenheimer SB, die ihre harzfreien Bälle mitbrachten”, lächelt Schmid der wie seine Mannschaft wusste, dass Heidenheim in der Halle am Werkgymnasium ebenfalls harzfrei spielen muss. „Wir hatten ein Testspiel 2 mal 20 Minuten ohne Harz und haben alle danach noch das Bayern Spiel geschaut”, blickt Schmid auf einen schönen Abend mit den Freunden des HSB zurück. Der Effekt trat dann Anfangs aber leider noch nicht ein.
Das Spiel gestaltete sich nämlich in den ersten Minuten sehr zäh und mit etlichen Führungswechseln. Keine Mannschaft konnte sich in den Vordergrund spielen und man ahnte schon, dass es wohl ein Geduldsspiel bis zum Ende werden würde. Mit 14:14 wurden die Seiten gewechselt, was den Spielverlauf auch wiederspiegelte.
Die zweite Hälfte startete zunächst so, wie die Erste aufhörte. Beim 16:18 nach 35 Minuten kam dann ein Bruch ins Spiel der SHB der für Trainer Sebastian Schmid folgende Gründe hatte. „Wir haben schlechte Entscheidungen getroffen, waren zu zaghaft in der Abwehr und haben vorne total unvorbereitet abgeschlossen”, so der 45 jährige nach dem Spiel. Betzingen legte einen 7:0 Lauf hin und zog zwischenzeitlich auf 28:18 davon. Trainer Schmid reagierte mittels Auszeit. „Wir sind nicht laut oder hektisch geworden, sondern ich stellte die Abwehr nochmal um und sagte, dass wir ruhig bleiben und es gemeinsam lösen”, so Schmid und auf einmal ging ein großer Ruck durch die Gäste. Luis Soderer agierte vorgezogen in der Abwehr und so wollte man den Gegner aus dem Konzept bringen. Mit Erfolg. Die Gastgeber wurden aufgrund der energischen Spielweise der SHB immer nervöser und gaben reihenweise die Bälle her. Angeführt von einem überragenden Luis Soderer, der 4 seiner 6 Treffer in den letzten 10 Minuten machte und Spielmacher Lars Braun der gewohnt umsichtig seine Mitspieler in Szene setzte holte man Treffer um Treffer auf. Als der flinke und formstarke Daniel Mezencev knapp 2 Minuten vor dem Ende zum 30:30 Ausgleich einwarf stand die komplette SHB Bank Kopf. Der Routinier der SHB Pascal Mailänder war es dann, der knapp 40 Sekunden vor dem Ende unter großem Jubel den Siegtreffer markierte. Der letzte Angriff der Hausherren brachte nichts mehr ein und frenetisch wurde der Sieg und der Ligaverbleib gefeiert. Eine geschlossene Einheit hat somit als Aufsteiger großes vollbracht!

Trainer Sebastian Schmid freute sich sehr für seine Mannschaft und sagte nach dem Spiel: „Solch ein Spiel hat von uns sicher noch keiner erlebt”, lachte Schmid und gab seiner Mannschaft für Montag Trainingsfrei: „Der Ligaverbleib ist eine schöne Sache und die Mannschaft darf am Montag grillen, ein paar Bier auf den Klassenerhalt trinken und ab Dienstag bereiten wir uns auf das nächste Spiel vor”, so der 45 jährige, der noch ein ehrgeiziges Ziel ausgibt. „Wir wollen kein Spiel mehr verlieren und den 6. Tabellenplatz festigen”. Einen Dank schickte der SHB Trainer noch hinterher. „Ein großer Dank an Manuel Maresch (Trainer HSB) und seine Heidenheimer. Sie wurden von uns zum letzten Heimspiel eingeladen und da wird sicherlich das eine oder andere Bier mit unseren Freunden getrunken”. Das harzfreie Training war schließlich Nachbarschaftshilfe der besonderen Art!

Es spielten: Gehringer und Kovalchuk im Tor; Buntz, Mannbeiß, Hauser (3), T. Kraft, Ruoff (1), Braun (6), Englisch (1), R.Kraft, Mailänder (3), Mezencev (5), Soderer (6), Jäger (3), Akermann (3/3)
Zeitstrafen: SHB: 4 (Soderer 2, Mezencev, Jäger) TSV Betzingen: 3 (Rote Karte: 59.)
Strafwürfe: SHB: 4 (3 verwandelt) TSV Betzingen: 6 (4 verwandelt)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Marco Pink und Christian Zeller

Mit kleinem Kader, Verletzungspech und großem Willen sichern wir uns den Auswärtssieg!

SG Burlafingen/Ulm 2 – SG Herbrechtingen/Bolheim 2 (21:27)

Am vergangenen sonnigen Samstag um 16 Uhr trat unsere Mannschaft der SG Herbrechtingen/Bolheim 2 auswärts in Neu-Ulm gegen die SG Burlafingen/Ulm 2 an. Von Beginn an war klar, dass uns kein einfaches Spiel erwarten würde – dennoch ging das Team konzentriert und ohne den Gegner zu unterschätzen in die Partie.

Die Mannschaft reiste mit einem sehr knappen Kader an, wodurch die Wechselmöglichkeiten von Anfang an eingeschränkt waren. Dennoch startete das Team gut ins Spiel und konnte sich früh behaupten.

Ein schwerer Rückschlag ereignete sich Mitte der ersten Halbzeit, als sich Lena Bickle am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Ab diesem Moment war die Auswechselbank leer, wodurch die verbleibenden Spielerinnen über die gesamte restliche Spielzeit durchspielen mussten. Spätestens jetzt war klar, dass es ein sehr intensives und kräfteraubendes Spiel werden würde.

Trotz dieser Situation gelang es der Mannschaft, zur Halbzeit eine verdiente 4-Tore-Führung herauszuspielen. Besonders durch eine stabile Abwehrleistung und konsequent ausgespielte Angriffe konnte man sich zunächst absetzen.

In der zweiten Halbzeit zeigte das Team großen Kampfgeist und spielte die Führung souverän nach Hause. Besonders hervorzuheben ist die starke Leistung von Torhüterin Annika Thierer, die mit wichtigen Paraden entscheidend zum Erfolg beitrug.

Im Angriff überzeugte vor allem Isabelle Zeun, die mit 14 Treffern eine überragende Leistung zeigte und maßgeblich am Endergebnis beteiligt war.

Am Ende stand ein verdienter 27:21-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel. Trotz aller Umstände zeigte die Mannschaft großen Zusammenhalt, Kampfgeist und Willen bis zum Schluss.

Es spielten: Isabella Zeun (14), Ceyda Sahin (7), Tugba Sahin (3), Lena Blickle (1), Romina Häckler (1), Linda Stürtz (1), Nathalie Gröner, Annika Thierer Offizielle: Leonie Lutz, Nadine Epple