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Die Negativserie geht weiter!

Handball Landesliga

SG Hofen/Hüttlingen – SHB 30:28  (HZ: 12:14)

„Die Negativserie geht weiter!“

Mit 2 Siegen starteten die SHB Handballer in die neue Saison und die Erwartungen waren dadurch natürlich otpimistisch diese Spielzeit eventuell im oberen Sektor der Tabelle mitzuspielen. Dann kamen die Ausfälle wichtiger Akteure und so wartet die Mannschaft von Trainer Cosmin Popa seit 4 Spielen auf was Zählbares. Auch gegen die junge spielstarke Mannschaft der SG Hofen/Hüttlingen konnte aufgrund der Ausfälle nicht gewonnen werden.

Vor dem Spiel musste unglücklicherweise auch Spielführer Michi Kling nach seiner Verletzung zuletzt in Wangen leider passen. Der Bluterguss im Schienbein ließ einen Einsatz nicht zu. Es ist im Moment eine schwierige Phase für die Blau/Weißen, aber dennoch wollte man sich für die herbe Schlappe in Wangen rehabilitieren. Schließlich hatte Popa trotz der Ausfälle immer noch auf dem Papier eine äußerst schlagkräftige Truppe zur Verfügung.

Die Gastgeber welche vom ehemaligen SHB Spieler Sebastian Adam erfolgreich gecoacht werden starteten mit 3 Siege und einer Niederlage in die Runde. Sie erwischten nach knapp 3 Minuten und einer 2:1 Führung zunächst den besseren Start. SHB Linkshänder Adrian Akermann holte dann mit einem Doppelschlag die Führung für sein Team. Vor gut 150 ZUschauern in der Wasseralfinger Talsporthalle legten die Gäste in der Folge einen Zahn zu. Eine geschlossene Mannschaftsleistung und 4 Tore in Folge durch Ruoff, Weller, Beljic und Akermann bedeuteten eine 7:4 Führung nach 12 Minuten. Die SG unterbrach mittels Auszeit. Die Gäste kamen in Folge leider aus dem Tritt und Hofen/Hüttlingen drehte den Spieß um. Nach 18 Minuten lagen die jungen SG`ler mit 9:8 in Führung und SHB Coach Popa legte seinerseits die Karte zur Unterbrechung.
Auch hier zeigte die Auszeit Wirkung. Beljic und Dani Ruoff erhöhten auf 13:10 kurz vor der Pause. Der Ball lief und man hatte scheinbar das SPiel jetzt im Griff. Mit 14:12 wurden die Seiten gewechselt.

Völlig verschlafen wurde dann Seitens der SHB der Beginn der zweiten Halbzeit. Laut Spielführer Michi Kling und Flügelflitzer Dani Ruoff war der 0:4 Fehlstart mit der Nackenbrecher im weiteren Spielverlauf. Der gute Start beflügelte die Hausherren zusehends. Aber die SHB blieb trotzdem dran. Vor allem der starke Linkshänder Mecenzev und Dominik Weller hielten ihr Team weiter gut im Spiel. Beim 23:23 knapp 11 Minuten vor dem Ende nahm Popa nochmal eine Auszeit um sein Team auf die Schlußphase einzuschwören. In 4 Minuten gaben die Blau/Weißen aber das Spiel komplett aus der Hand. Beim 28:25 knapp 4 Minuten vor dem Ende war eine Vorentscheidung gefallen. Klare Chancen wurden vergeben und Hofen/Hüttlingen bestrafte jeden Ballverlust. HHoffnung keimte noch auf als Luca Ruoff knapp 90 Sekunden vor dem Ende auf 28:27 verkürzte. Leider verlor man den Ball im Angriff und Hofen machte den Sack kurz vor Schluß zu. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung ist dennoch Rene Kraft als Abwehrchef hervorzuheben. Er machte in der Deckung einen tollen Job.

Im Moment fehlt einfach das Glück solche Spiele auch mal nach Hause zu schaukeln. Das Selbstvertrauen muss wieder her, allerdings sieht Michi Kling ganz klar eine geschlossene Mannschaft die sich trotz der Rückschläge nicht aus der Ruhe bringen lassen will.
In den letzten 3 Spielen muss das Ziel klar sein 4 Punkte zu holen um nicht in Breduille zu geraten.

Es spielten: Gehringer und Bader im Tor; T.Kraft, L.Ruoff (3), D.Ruoff (1), Mecenzev (4), R.Kraft, Wurelly (1), Beljic (6/1), Akermann (6/2), Weller (4), Reith

Zeitstrafen:  SHB:  3  (L.Ruoff, D.Ruoff, Weller)  SG Hofen/Hüttlingen: 0

STrafwürfe:  SHB: 6  (3 verwandelt)  SG: 6  (5 verwandelt)

Zuschauer: 150

Schiedsrichter: Lander aus Rottweil und Schmelovski aus Baar

Der Favorit wankte, fiel aber nicht!

Frauen Landesliga

SHB – TSG Schnaitheim 35:30  (HZ: 21:16)

„Der Favorit wankte, fiel aber nicht!“

Das Landesligaderby zwischen der Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim und der TSG Schnaitheim war lange eine klare Angelegenheit für die favorisierte Heimmannschaft. Eine Schwächephase in der zweiten Halbzeit kostete aber der SHB fast noch den sicher geglaubten Erfolg. Die Zuschauer kamen angesichts von 65 erzielten Toren voll auf ihre Kosten.

Vor dem Spiel brachte es TSG Trainerin Sabine Knödler auf den Punkt: Ich hoffe, dass wir einen guten Tag erwischen und die SHB einen nicht so guten. Auf dem Papier waren die Vorzeichen eigentlich klar. Schnaitheim startete mit 2 Niederlagen in die Runde und die SHB auch mit anderen Ambitionen dank eines starken Kaders in die Saison gegangen mit 2 Siegen und einer Niederlage. Auch deshalb war SHB-Trainer Thomas Feil angesichts des Duelles gegen seine ehemalige Mannschaft vor dem Spiel optimistisch, wenngleich er aber auch vor den besonderen Gesetzen eines Derbys warnte.

Personell kann die TSG auch weiter nicht mit den Langzeitverletzten planen und auch bei der SHB mussten Lisa Uhl und Torhüterin Anna Sadowski passen. Ansonsten war alles angerichtet für das erste Frauenderby in dieser Konstellation in der neu erbauten Herbrechtinger Bibrishalle. Zuschauertechnisch war für ein Sonntag Abend Spiel sicherlich noch etwas Luft nach oben aber dennoch fanden über 200 Zuschauer den Weg in die Halle.

Das Spiel startete ohne großes Abtasten sehr flott. Die blau/weißen kamen durch die an diesem Tag besten SHB´lerinnen Nilda Sahin und Stella Wiedmann mit einem 2:0 besser aus den Startlöchern. Aber auch eine andere SHB Spielerin hatte augenscheinlich einen bärenstarken Tag erwischt. Torhüterin Sophia Kuch entschärfte in der Anfangsphase des Spiels eine Reihe guter Chancen der TSG und sollte auch in der Folge die TSG Werferinnen zum Verzweifeln bringen. Im direkten Schwesterduell der Sahins konnte die ehemaligs SHB`lerin Seyda dann mit 2 Toren für ihre grün/weißen zum 2:2 ausgleichen. In der weiteren Spielfolge entwickelte sich ein munteres Tore werfen auf beiden Seiten. Bis zum 8:7 durch die starke TSG Werferin Nikola Müller blieben die Gäste nach 13 Minuten noch in Schlagweite. SHB-Trainer Thomas Feil legte die grüne Karte da ihm der Deckungsverband zu löchrig vorkam. Die Unterbrechung zeigte sogleich die gewünschte Wirkung. Torhüterin Kuch vernagelte ihr Gehäuse und vorne wirbelten Sahin und Wiedmann den TSG Deckungsverband durcheinander. Beim 13:7 durch SHB Spielerin Gerstmayr und auch beim 17:9 durch Steffi Renner unterbrach TSG Trainerin Knödler noch nicht durch Auszeit. Erst nach dem 20:12 ging angesichts der drohenden Vorentscheidung zur Pause ein Ruck durchs Gästeteam. Dank einer Überzahlsituation schafften es die grün/weißen durch Müller, Knöller und Frey zumindest auf 5 Tore zu verkürzen. Eine torreiche erste Halbzeit (36 Treffer) versprach somit zumindest noch einen Hauch an Spannung für die zweiten 30 Minuten.

Schnaitheims kleine Hoffnung auf Spannung wurde zu Beginn der zweiten Halbzeit aber jäh wieder gestoppt. Ein Doppelschlag von Carmen Siller zum 23:16 dämpften den positiven TSG Eindruck der letzten Minuten in der ersten Halbzeit. Auch in den folgenden Minuten schien ein SHB Einbruch noch in weiter Ferne. Beim 26:20 durch Sahin nach 40 Minuten hatte die Heimmannschaft weiter alles im Griff wie es schien, aber die TSG Damen kamen nun auch Dank einer immer besser werdenden Nadja Barth zwischen den Pfosten langsam ins Spiel zurück. Vorne ging bei den blau/weißen nicht mehr viel und Schnaitheim kam durch ihre starken Diedersdörfer und Magyari bis auf 29:28 heran. Zu viel für den SHB Coach Feil, der 9 Minuten vor dem Ende die Reisleine mittels Auszeit zog. Prompt liesen sich die tapfer kämpfenden TSG`lerinnen durch diese Unterbrechung aus dem Konzept bringen. SHB Torhüterin Kuch parierte wieder überragend und vorne klappte es nach einer gehörigen Torflaute endlich wieder. Wiedmann, Renner und Schweda sorgten 4 Minuten vor dem Ende mit ihren Treffern zum 32:28 für die Vorentscheidung. Schnaitheim hatte nun nichts mehr entgegen zu setzen und verlor das Derby letztlich doch noch deutlich mit 35:30. Derbysieger, Derbysieger, hey hey…. sangen anschließend überglückliche SHB Damen im Rund. Ein lobendes Wort zum Abschluss an den jungen unparteiischen Max Austel aus Göppingen der das sehr faire Derby unglaublich souverän leitete.

Schnaitheims Trainerin Sabine Knödler befand nach dem Spiel dass die Niederlage zwar letztlich  in Ordnung ginge, aber meinte auch, dass die viele vergebenen Chancen vor Allem in der ersten Halbzeit einen möglichen Sieg gekostet hätten. Ihre Torhüterin Nadja Barth hob sie besonders hervor. Sie hat in der zweiten Halbzeit eine vorzeitige Entscheidung verhindert, so Knödler.

SHB Trainer Thomas Feil, war angesichts der Schwächephase seiner Mannschaft nach dem Spiel etwas ratlos. Er zollte seiner ehemaligen Mannschaft Respekt nochmal so zurückzukommen. Letztlich können wir uns bei Torhüterin Sofia Kuch bedanken dass wir den Derbysieg landen konnten. Die vielen technischen Fehler hätten seine Mannschaft noch in Breduille gebracht. Diese gilt es künftig abzustellen, so der SHB-Coach. Während es für die SHB kommendes Wochenende gleich mit dem nächsten Derby (FSG Giengen/Brenz) weiter geht hat Schnaitheim eine Woche Pause, ehe man in Geislingen einen weiteren Versuch den ersten Saisonsieg zu landen in Angriff nimmt.

Es spielten: SHB: Kuch im Tor; Fleischer (1), Lindenmaier, Sahin (9), Schweda (3), Wiedmann (7), Gröner, Braun (1), Rühle, Biller (1), Gerstmayr (4/1), Feth, Renner (6/4), Siller (3)
TSG Schnaitheim: Barth und Stäudle im Tor; Magyari (5), Müller (5), Grupp, Sahin (2), Bauder (4/1), Knöller (4/3, Schuller, Diedersdörfer (3), Barth, Wiedmann (1), Hofele, Kramer, Frey (6/1)
Zeitstrafen: SHB: 7 (Sahin, Schweda, Wiedmann, Braun, Rühle, Biller, Feth)  TSG: 3 (Müller, Kramer, Frey)
Strafwürfe: SHB: 8 (5 verwandelt)   TSG: 10 (5 verwandelt)
Zuschauer: 200
Schiedsrichter: Max Austel von der JSG Göppingen

© Foto: Archiv/Markus Brandhuber

Am Ende waren es zu viele technische Fehler!

Frauen Landesliga

SHB – TV Gerhausen  28:32 (HZ: 15:15)

„Am Ende waren es zu viele technische Fehler!“

Es hat viel gepasst vergangenen Samstag in der Dieter-Baumann-Halle aber als es darauf ankam in der Schlussphase schlichen sich beim SHB-Team zu viele Fehler ein. Am Ende steht eine Niederlage die sicherlich  bei einem kompletten Kader hätte vermieden werden können.

Trainer Thomas Feil musste auf 4 Spielerinnen verzichten. Neben beiden Torhüterinnen fehlte auch Lena Biller und Mona Gerstmayr. Aus der zweiten Mannschaft rückte Romina Häckler zwischen die Pfosten und machte ihre Sache sehr gut. Zudem erklärte sich auch Anki Lindenmaier bereit in dieser Situation auszuhelfen. Es war ein echtes Spitzenspiel und für beide Teams ging es darum zu sehen wo man nach jeweils klaren Auftaktsiegen eigentlich steht. Die Gastgeberinnen hatten ähnlich personelle Probleme aber halt auch zwei Ausnahmespielerinnen die am Ende insgesamt 18 Tore erzielen sollten in ihren Reihen.

Eine davon ist Franziska Kaupp, welche in den ersten drei Spielen schon 32 Tore werfen konnte. Auch in der Anfangsphase war die Rückraumshooterin des Tabellenführers nicht in den Griff zu bekommen. Bis zur ersten Auszeit der Gerhauser nach 13 Minuten hatte sie bereits 5 Tore für ihre Farben markiert. Die Stärke der SHB ist dagegen die mannschaftliche Geschlossenheit. Bis zur 8:7 Führung vor eben der ersten Auszeit konnte der Sekretär bereits 5 verschiedene SHB Torschützinnen eintragen.

Es entwickelte sich weiter ein echtes Spitzenspiel wo die blau/weißen meistens in Führung lagen. Eine höhere Führung konnte leider nicht gelingen, auch weil man in den ersten 30 Minuten mit 4 Zeitstrafen belegt wurde. Mit 15:15 wurden die Seiten gewechselt.

Von Beginn der zweiten Halbzeit an liefen die Feil-Schützlinge dann einem Rückstand hinterher. Bis zum 20:21 aus Sicht der SHB blieb man in Schlagweite, aber Gerhausen zog die Zügel jetzt etwas an. Beim 20:23 musste die Feil-Sieben aufpassen nicht vorzeitig in eine Vorentscheidung zu rutschen. Siller hielt ihr Team mit zwei Treffern im Spiel. Eine entscheidende Situation dann knapp 5 Minuten vor dem Ende. Eine Chance zum Anschluß wurde verpasst und im Gegenzug machte Gerhausen den Treffer. Die Vorentscheidung war somit beim 30:27 aus Sicht der TV`ler gefallen. Technische Fehler auf Seiten der blau/weißen ermöglichten Gerhausen einen Sieg der am Ende etwas zu hoch ausfiel. Über weite Strecken war es eine ausgeglichene Partie wo am Ende einfach die Nerven entscheidend waren.

Nun geht es in die spannenden Derbywochen wo am Sonntag zum Auftakt Schnaitheim nach Herbrechtingen kommt.

Es spielten: Häckler im Tor; Fleischer, Wiedmann (5), Schweda (3), Sahin (4), Gröner, Braun (2), Rühle 2, Uhl (6/2), Mannbeiss, Feth, Oberling, Renner (1/1), Siller (5)

Wir suchen Dich!

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Die Defensive macht den Unterschied!

SHB – HC Hohenems 28:17  (HZ: 14:8)
Die Spielgemeinschaft Herbrechtingen/Bolheim überzeugt auch im zweiten Saisonspiel zu Hause gegen
Hohenems. Martin Mäck verletzt sich am Knie und droht länger auszufallen!
Zwei Länderspiele nacheinander waren für die SHB nach der langen Coronapause vorgesehen und beide wurden überzeugend gemeistert. In beiden Spielen gegen die Teams aus dem Vorarlberg wusste vor allem die Deckung zu überzeugen. Vor dem Spiel musste zu den Langzeitverletzten leider auch Luca Hauser aufgrund von Magenproblemen kurzfristig absagen.
Wie schon gegen Feldkirch setzte Trainer Cosmin Popa auf eine offensiv ausgerichtete Deckungsvariante mit zwei vorgezogenen Halbspielern. Denn auch Hohenems verfügt über hochgewachsene wurfgewaltige Rückraumspieler. Zwar ging der Gast zunächst in Führung doch diese sollte die einzige im Spiel bleiben. Leider verletzte sich Martin Mäck schon früh im Spiel am Knie und humpelte vom Feld. Angetrieben vom überragenden Stefan Beljic sortierten sich die Hausherren aber zusehends und legten mit schön herausgespielten Toren eine 7:4 Führung nach knapp einer Viertelstunde hin. Konzentriert ging es weiter und Pascal Gehringer im SHB Gehäuse erwischte einen Sahnetag. Seine Paraden bescherten den blau/weißen eine 11:7 Führung nach 22 Minuten, was den HC Trainer zur ersten Auszeit veranlasste. Unbeeindruckt marschierte der SHB Express aber weiter. Vor allem über Außen lief dieses Mal einiges und so waren es vor Allem die beiden Flügelspieler Moritz Elsenhans und Adrian Akermann die bis zur Halbzeit eine beruhigende 14:8 Führung herauswarfen.
Entschlossen auch der Auftritt der Gasgeber zu Beginn der zweiten Halbzeit. Hinten machte Gehringer weiter einen tollen Job und vorne wartete man geduldig auf die sich bietenden Chancen. Als Akermann mit 3 Toren in Folge und Beljic auf 21:11 nach 40 Minuten erhöhten, war schon eine kleine Vorentscheidung gefallen. Trainer Popa setzte lange auf die Youngster Luca Ruoff und den A-Jugendlichen Tim Kraft und diese zahlten es mit guten Leistungen zurück. Auch Nachwuchskeeper Simon Schabel bekam noch ein paar Minuten und zeigte sein großes Potential. Daniel Ruoff zündete noch ein paar Mal seinen gefürchteten Turbo und so stand am Ende ein ungefährdeter 28:17 Erfolg auf der Anzeigetafel, was vorübergehend Platz 1 in der Tabelle bedeutete. Herauszuheben ist auch die tolle Leistung der beiden Unparteiischen die das Spiel stets souverän leiteten. In zwei Wochen geht es zur heimstarken Mannschaft nach Saulgau. Bleibt zu hoffen, dass sich bis dahin das Lazarett etwas entspannt.
Es spielten: Gehringer und Schabel im Tor; Kling (1), D.Ruoff (4), T.Kraft, L.Ruoff (1), Mezencev (1), R.Kraft, Wurelly (1), Mäck (1), Beljic (9/1), Elsenhans (3), Akermann (6/1), Weller (1)
Strafwürfe:  SHB: 3  (2 verwandelt)   HC Hohenems: 3 (1 verwandelt)
Zeitstrafen: SHB: 1 (Wurelly)  HC Hohenems: 3
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Klose von der HSG Gablenberg-Gaisburg und Joos von der SG Weinstadt
Foto: Markus Brandhuber – hz.de

Das war’s mit der Saison 2020/2021

HVB Beitrag vom 11.02.2021

„Liebe Spieler*innen, liebe Vereine,

mit den jüngsten Ergebnissen aus dem Bund-Länder-Treffen zu Corona am Mittwoch ist auch eine Entscheidung für den Handball-Spielbetrieb der drei Verbände in Baden-Württemberg ( HVW, SHV, BHV ) und HBW (für die Baden-Württemberg-Oberliga) gefallen:

Die Spielrunde 2020/2021 wird hiermit beendet. Eine Wertung der Spielrunde 2020/2021 findet nicht statt. In den Ligen der drei Verbände gibt es keine sportlichen Auf- oder Absteiger.

Bitte beachtet, dass wir Euch mit dieser Vorab-Meldung schnellstens informieren möchten. Eine formale, offizielle Mitteilung der jeweils zuständigen Organe wird in Kürze folgen. Wir fokussieren unsere Aktivitäten nun auf die Planungen für die Spielrunde 2021/2022. Im Bereich der Jugend zielen diese weiterhin auf eine sportliche Qualifikation für die Runde 2021/2022. Über eventuellen Auf- und Abstieg in der 3. Bundesliga ist noch nicht entschieden. Ebenso laufen Überlegungen, wie – sofern der Mannschaftssport wieder zugelassen wird – der Handball in den kommenden Monaten bis zum Beginn der Runde 2021/2022 gefördert werden kann. Wir informieren die Vereine, sobald hier eine Basis für Entscheidungen gegeben ist.

Wir DANKEN allen Verantwortlichen in den Vereinen, Trainerinnen und Trainern und den Spielerinnen und Spielern für die vielfältigen Aktivitäten, die auf der sozialen Ebene als auch der sportlichen Ebene umgesetzt wurden! Diese Initiativen werden den Handball auch in Zukunft stärker und fitter machen. Ebenso gilt unser Dank den Sponsoren und Förderern für ihre Treue zu den Vereinen. Die Gesundheit aller ist das höchste Gut, wir schauen nach vorne und freuen uns auf die Runde 2021/2022!“

Zähes erstes Auswärtsspiel mit glücklichem Ende

SG Kuchen-Gingen – SHB 17:20 (9:10)

Zähes erstes Auswärtsspiel mit glücklichem Ende

Das erste Spiel ging für die weibliche C-Jugend gegen Kuchen-Gingen in der Ankenhalle. Leicht geschwächt durch das vorherige B-Jugendspiel und ohne eingespieltem Torwart lag eine schwere Aufgabe vor den Mädels. Die Konzentration fehlte zu Beginn und so stand es nach 16 Minuten 8:4 für den Gegner. Die Abwehr war oft zu langsam und so wurde die Mannschaft mit 2-Minutenstrafen und 7-Metern gestraft. Auch im Angriff wollte es einfach nicht richtig laufen. Mit vielen technische Fehler machten es sich die Mädels selber schwer. Durch eine energische Halbzeitansage konnten die Mädels wachgerüttelt werden. In der 2. Halbzeit lief es dann schon besser, es wurden einige Tore über den Kreis gespielt und die Abwehr stand nun etwas sicherer. Es konnten sogar 7-Meter Tore durch unsere neu eingespielte Torhüterin gehalten werden. So konnte mit Ach und Krach ein Sieg von 17:20 nach Hause gebracht werden.

Das nächste Spiel findet kommenden Sonntag in Aalen statt. Bis dahin müssen die Mädels noch einen Gang hoch schalten , um auch dort 2 Punkte nach Hause zu bringen.

Es spielten: (im Tor) Henrike Hess; Sarah-Marie Steiner, Maja Grimmeißen, Leonie Lutz (1), Isabella Zeun (8/1), Lina Merz (1), Rosalie Zahn, Annika Hagenmaier (9/4), Nina Ortlieb (4), Luna Waller, Arlinda Mahmudi

Bittere Niederlage zum Saisonauftakt

männliche A-JugendBezirksliga

SHB – HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf 19:20 (11:13)

Bittere Niederlage zum Saisonauftakt!

Nach anfänglichen Schwierigkeiten fand das Team um Kapitän Kraft nach einem früheren 1:5 Rückstand immer besser ins Spiel. Was sich aber über das gesamte Spiel ziehen sollte – es wurden zu viele freie Bälle nur halbherzig abgeschlossen undso ging man mit einem 9:11 Rückstand in die Pause.Im zweiten Durchgang robbte man sich nun aber über eine sehr kompakte Deckung und einen immer besser aufgelegten Tschernutter im Tor langsam heran. Die Mannschaft wirkte geschlossen und konnte Mitte der zweiten Hälfte den Spielstand egalisieren und erstmals selbst in Führung gehen. Zu diesem Zeitpunkt verpasste man es das Spiel ganz auf die Seiten der SHB zu ziehen. Dennoch blieb die Mannschaft um Spielmacher Ruoff ruhig und so erspielte man sich im letzten Angriff einen 7-Meter beim Spielstand von 19:19. Dieser landete zum Bedauern aller am Innenpfosten und sprang heraus. Somit hatten die Gäste nochmals den Ball und konnten Ihren letzten Angriff spielen. Die SHB-Deckung arbeitet weiter sehr gut und ließ einen letzten Wurf von der Rechtsaußen-Position zu. Diesen konnten die Gäste zum Führungstreffer nutzen. Bitterer Beigeschmack jedoch, der Spieler stand klar im Kreis was auch die gegnerische Mannschaft ehrlicherweise anerkennen musste. Jedoch hatte der Schiedsrichter seine eigene Meinung und gab den Treffer, was für die Mannschaft der bittere Schlusspunkt einer starken Teamleistung bedeutete für diese man nicht belohnt wurde.Nun heißt es Mund abwischen und weiter machen. Auf dieser spielerischen und kämpferischen Leistung kann man aufbauen empfand das Trainer-Duo Zeiher/Kling gleich nach Spielende.

Es spielten: J. Tschernutter und F. Bader (im Tor), B. Otto, L. Gaschler, T. Kraft, L. Ruoff, S. Reith, P. Baur, J. Baumgartner, S. Kolb und T. Hagenmaier.

SHB pirscht sich weiter nach oben!

Handball Landesliga Damen

SHB – SG Hegensberg/Liebersbronn  35:25  (HZ: 16:12)

„SHB pirscht sich weiter nach oben!“

So deutlich wie es das Ergebnis letztlich vermuten lässt war das Spiel zumindest in der ersten Halbzeit nicht. Der Tabellenvorletzte wehrte sich in den ersten 30 Minuten tapfer, ehe in der zweiten Halbzeit die konditionelle und spielerische Überlegenheit der SHB-Truppe den Ausschlag für den Kantersieg gab.

Somit hat sich die Mannschaft nach dem holprigen Start in die Saison ein positives Punktekonto (9:7) erarbeitet und klettert in der Tabelle auf den 5.Rang. Hervorheben muss man erneut die tolle geschlossene Mannschaftsleistung. Die zahlreichen Zuschauer waren jedenfalls „Happy“ wie ihre Mannschaft letztlich aufgetreten ist.

Doch wie schon zuvor erwähnt, deutete in der ersten Halbzeit noch nichts auf einen Kantersieg hin. Das Spiel plätscherte in der Anfangsphase regelrecht dahin. Die starke Steffi Renner am Kreis setzte tolle Akzente und als Lisa Friedrich und Anne Schweda zum 5:3 nach knapp 10 Minuten einwerfen sollten war der gute Start zunächst perfekt. Leider wurde nicht so konzentriert weiter gespielt. Auffällig war, dass einige Konterversuche im „Nirvana“ der Halle landeten und somit der Gegner zu vermeidbaren Chancen kam. Beim 9:9 nahm Trainer Thomas Feil die Auszeit. Anschließend lief es deutlich besser. Ganz stark die Aktionen von Spielmacherin Lisa Friedrich und Nathalie Gröner von außen, sowie den Rückraumspielerinnen Stella Wiedmann und Anne Schweda die mit der Pausensirene den 16:12 Halbzeitstand markierte.

„Tolle geschlossene Mannschaftsleistung!“

Furios dann der Start in die zweite Halbzeit. Kombinationen wie am Fließband mit konzentrierten Abschlüssen zeichneten die Anfangsminuten der SHB aus. Stella Wiedmann hatte weiter ihr Visier toll eingestellt und als Anne Schweda und Nathalie Gröner auf 20:13 erhöhten musste der Coach der Gäste schon nach 4 Minuten die Auszeit nehmen. Doch aus dem Tritt brachte dies die blau/weißen glücklicherweise nicht. Steffi Renner, Nilda Sahin und Ines Rühle schraubten den Vorsprung weiter nach oben. Beim 24:15 deutete sich schon ein drohendes Debakel für die SG Spielerinnen an. Der Ball lief toll nach vorne und im Tor machte Mareille Serwe wieder einen Klasse Job. Gerade das Umschaltspiel, zuletzt noch eine Schwäche im SHB-Spiel klappte in dieser Phase hervorragend.

Trainer Feil setzte nun alle Spielerinnen ein und ohne Leistungsabfall wurde weiter am Sieg gefeilt. Erfreulich auch das Comeback von Mona Gerstmayr mit 3 Toren nach ihrer Knieverletzung. Das Spiel war schon früh entscheiden und letztlich wurde der Sieg souverän eingefahren. Die Mannschaft zeigte eine starke Leistung und hat jetzt eine Woche Pause ehe es am 07.12.2019 zu Hause gegen Donzdorf/Geislingen weiter darum geht oben dran zu bleiben.

Es spielten: Sadowski und Serwe im Tor; Sturm, Fleischer, Sahin (3), Schweda (7), Wiedmann (6), Gröner (2), Rühle (2), Biller, Friedrich (4), Gerstmayr (3), Feth (1), Renner (7/2)

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Sehr geehrte Sportlerinnen, Sportler und Sportbegeisterten,

für die Wiederaufnahme des Spiel- und Wettkampfbetriebs genießt die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregelungen eine sehr hohe Priorität.
Nachfolgend aufgeführten Maßnahmen dienen der Vermeidung von möglichen Infektionen während des Aufenthalts in der Bibris- und Buchfeldhalle.

Wir bitten alle Zuschauer, die Corona-Datenerfassungsbögen zu den jeweiligen Spielen schon ausgefüllt mitzubringen.

Wir bedanken uns schon jetzt für die Mithilfe bzw. das Verständnis und wünschen unseren Zuschauern spannende Spiele und viel Spaß in unseren Hallen.